Initiative zur Verbriefung von Kreditrisiken verzögert sich
Technologie-Firmen planen Börsengänge

Die Anleger können mit einem Anstieg der Neuemissionen rechnen. Vor allem von Seiten der Technologie-Unternehmen besteht derzeit Interesse an Börsengängen – Initial Public Offerings (IPO). Einige befänden sich bereits in der Vorbereitung, sagte Rainer Riess, Chef der Geschäftsentwicklung Aktienmarkt der Deutschen Börse AG, auf dem Deutschen Eigenkapitalforum.

vwd/Reuters FRANKFURT. Auch der Vorstandsvorsitzende der staatlichen Förderbank KfW, Hans Reich, spricht von einem deutlichen Stimmungsaufschwung im Beteiligungskapitalmarkt. Das „German Private Equity Barometer“, in dem KfW und der Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) das Geschäftsklima am deutschen Beteiligungskapitalmarkt messen, weise für das dritte Quartal 2003 klar nach oben. Die Förderaktivitäten der KfW bei Kapitalbeteiligungen lägen derzeit deutlich über dem Vorjahr. Reich sprach sich weiterhin gegen die stärkere öffentliche Förderung der Kreditvergabe aus, auch wenn viele Mittelständler durch höhere Anforderungen der Banken an die Bonität und Transparenz der Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten bei der Finanzierung erlebten. Die KfW könne und wolle die Funktion der Kreditinstitute nicht ersetzen, sondern sehe sich als Partner der Banken und Sparkassen, so Reich.

Die von der KfW angestoßene Initiative zur Verbriefung von Kreditrisiken – die so genannte True Sale Initiative (TSI) – verzögert sich weiter. Nachdem bereits die notwendige Gründung einer Zweckgesellschaft nicht fristgerecht erreicht wurde, geht Reich nun auch von einem späterem Zeitpunkt aus. „Wir erwarten die erste TSI-Platzierung im frühen Frühjahr“, sagte er.

Bisher hatte die KfW stets betont, noch in diesem Jahr eine erste Verbriefung zu platzieren. An der Verbriefungsinitiative beteiligen sich 13 Banken, darunter die Deutsche Bank, Hypo-Vereinsbank und Commerzbank.

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