Insiderbarometer
Top-Manager kaufen Aktien der eigenen Firma

Beim Modeunternehmen Gerry Weber haben Vorstände und Aufsichtsräte Aktien im Wert von mehr als 1,1 Millionen Euro gekauft. Die Topmanager rechnen mit weiteren Kurssteigerungen am Aktienmarkt.
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FrankfurtDeutschlands Top-Manager, die bei Aktiengeschäften durch ihren direkten Einblick ins eigene Unternehmen einen großen Vorteil haben, lassen sich von den Höchstständen des Deutschen Aktienindex (Dax) nicht abschrecken: Sie kaufen weiter Aktien, wie das Handelsblatt in seiner Montagausgabe berichtet.

Dies zeigt das Insider-Barometer, das das Aachener Forschungsinstitut für Asset Management alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management exklusiv für das Handelsblatt berechnet. Dieser Indikator notiert aktuell bei 113 Punkten, was darauf hindeutet, dass sich Aktien bis zum Jahresende besser entwickeln werden als die anderen Anlageklassen.

In den vergangenen Wochen gab es wieder mehr große Orders im Millionenbereich. Herausragend ist dabei das Modeunternehmen Gerry Weber, bei dem Vorstände und Aufsichtsräte Aktien im Wert von mehr als 1,1 Millionen Euro gekauft haben.

Insgesamt bewegen sich die Unternehmensinsider damit in die gleiche Richtung wie die Aktienstrategen. Carsten Klude von Hamburger Bankhaus M.M. Warburg hält beispielsweise 10.000 Punkte im Dax im Jahr 2015 für möglich.

Kommentare zu " Insiderbarometer: Top-Manager kaufen Aktien der eigenen Firma"

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  • Hallo Rechner,
    ich bin wahrlich kein Freund von Einschränkungungen der Meinungsfreiheit. Doch, dass sich das Handelsblatt davor schützt, hier eine weitere Plattform für rechtradikale Müllablagerungen zu bieten, ist nur zu verständlich. Die Tatsache, dass Sie den rechtmäßig verurteilten Volksverhetzer Axel Möller als Jounalisten bezeichnen, offenbart ja Ihre wirklichen Absichten aufs Beste und ist gleichsam eine Beleidigung der jounalistischen Zunft.

  • O-Ton Oliver Stock
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    Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen.
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    Wirklich?

    Und deshalb sind wohl bei den Artikeln "Rechtsruck in Österreich", "Rechtsruck als Weckruf" und "Unsere rechten Nachbarn" die Komnmentarfunktionen abgeschaltet worden.

    Selten so gelacht.

    Offensichtlich werden unliebsame Kommentare befürchtet - und schon ist Schluß mit der "Plattform für Diskussionen".

    ...

    Ich verstehe ja, daß Sie nicht von den Schergen des BRD-Regimes ins Gefängnis geworfen werden wollen wie der Journalist Axel Möller, der wegen der Veröffentlichung verbotener Meinungen und Leserkommentare zu 30 Monaten verurteilt wurde.

    Aber dann sollten Sie die Einschränkungen unter der Sie in der BRD arbeiten müssen auch wenigsten offen zugeben.

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