Institutionelle Investoren flüchten vor Risiken
Von „Riot Point“ zu „Safety First“

Institutionelle Investoren scheuen dem Finanzdienstleister State Street zufolge zunehmend vor Risiken zurück. Die Positionen, die die professionellen Anleger nun aufbauten, würden zudem üblicherweise nicht so schnell wieder revidiert, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

HB LONDON. State Street überwacht ein Vermögen im Wert von von 13,04 Billionen Dollar für institutionelle Investoren und gehört damit zu den größten Firmen der Branche.

Die Investoren befänden sich nun im „Safety first“-Modus, in dem Anlagen aus Schwellenländern in Industriestaaten umgeschichtet werden. Zudem stünden Anleihen wieder höher im Kurs, auch die als riskant geltenden Zinsdifferenzgeschäfte zwischen unterschiedlichen Währungen (“Carry Trades“) würden aufgehoben.

Eine schnelle Umkehr hin zu mehr Risikobereitschaft sei unwahrscheinlich, erklärten die Experten. Institutionelle Investoren wie etwa Versicherungen legen ihr Vermögen auf längere Sicht an als andere Investoren. Wenn sie ihre Meinung ändern, kann dies damit einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten haben.

„Safety first“ sei jedoch nicht der Modus, der die stärkste Risikoaversion bezeichne: Dies sei „Riot point“, der sich durch wahlloses Verkaufen jeglicher Aktien auszeichne, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%