Intern schon berechnet
Börse testet Stimmung für Neuemissionen

Die Deutsche Börse hat gemeinsam mit dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) der Technischen Universität München einen IPO-Sentiment Indikator entwickelt.

HB FRANKFURT. Der Indikator solle die Meinungen ausgewählter Marktteilnehmer zum IPO-Klima erfassen und somit eine Prognose für die Primärmarktaktivitäten erlauben, teilten Deutsche Börse und CEFS am Montag in Frankfurt gemeinsam mit. Der Indikator wird jeweils zum Quartalsende veröffentlicht und besteht aus den beiden Komponenten IPO-Klima und Underpricing-Sentiment.

Das IPO-Klima soll mittels der Befragung eines Panels von Konsortialbanken, Investoren und Emittenten erfasst werden. Das Underpricing-Sentiment soll die subjektiv wahrgenommene Über- bzw Unterbewertung anhand der Differenz von Erstnotiz und Ausgabepreis messen. Diese Differenz verlaufe zyklisch und beeinflusse die IPO-Überlegungen von Unternehmen, so die CEFS. Die subjektive Komponente solle unter anderem dadurch erfasst werden, dass eine asymmetrische Wahrnehmung von Unter- und Überbewertungen unterstellt wird.

Der IPO-Sentiment-Indikator werde intern seit dem ersten Quartal 2005 berechnet. Ende März lag der Wert bei 32,67 Punkten. Seitdem ist er gestiegen auf 34,66 Punkte per Ende Juni und auf 41,33 Punkte per Ende September.

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