Keine Büro-Durchsuchung in Heidelberg durch Staatsanwaltschaft - Schalten BaFin wegen Kursrutsch ein
MLP wehrt sich gegen Durchsuchungs-Gerüchte

Der Finanzdienstleister MLP hat erneut Spekulationen am Aktienmarkt zurückgewiesen, wonach die Staatsanwaltschaft Büros des Heidelberger Unternehmens durchsuche. Der Kursabschlag von zeitweise mehr als zehn Prozent auf unter elf Euro sei durch gezielt gestreute Gerüchte ausgelöst worden, teilte das Heidelberger Unternehmen am Freitag Nachmittag mit. Die BaFin solle nun die Hintergründe dieser Gerüchte untersuchen.

HB FRANKFURT/HEIDELBERG. „Die Staatsanwaltschaft ist nicht im Haus“, sagte ein MLP-Sprecher am Freitag. Die Ermittlungen zur früheren Bilanzierungspraxis des im Nebenwerte-Index MDax gelisteten Unternehmens durch die Staatsanwaltschaft Mannheim dauerten an - bisher ohne Ergebnis. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim bestätigte, dass es keine Durchsuchungen gegeben habe. Im Rahmen der seit Jahren laufenden Ermittlungen wurden bisher zwei Mal MLP-Büros unter die Lupe genommen.

Aktienhändler hatten zuvor die Marktgerüchte für den deutlichen Kursverlust der MLP-Scheine von zeitweise mehr als zehn Prozent auf unter elf Euro verantwortlich gemacht. Nach dem Dementi erholte sich das Papier allerdings und lag gegen Mittag noch acht Prozent im Minus bei 11,25 Euro.

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