Keine formellen Gespräche
Nasdaq will mit NYSE fusionieren

Die US-Technologiebörse Nasdaq ergreift die Initiative und sondiert seit etwa drei Wochen, ob ein Zusammenschluss mit der New York Stock Exchange sinnvoll ist.

HB NEW YORK. Das berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ). Unter Berufung auf Kreise, die mit dem Vorgang vertraut sind, vermeldete die Zeitung aus ihrer Dienstagausgabe, Nasdaq-Chef Robert Greifeld habe vor etwa drei Wochen Kontakt mit der NYSE aufgenommen. Die Idee einer Fusion befinde sich aber noch in einem sehr frühen Stadium. Formelle Gespräche gebe es nicht und es gebe auch keine konkreten Vorschläge. Von beiden Börsen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Die NYSE ist weltweit die größte Börse und eine der letzten, an der noch der Parketthandel dominiert. An der Nasdaq sind die Händler über ein elektronisches System verbunden.

Sowohl Nasdaq als auch NYSE befänden sich momentan in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung, kommentiert das „WSJ“ den Vorgang. Seit dem Platzen der Internetblase sei das Handelsvolumen an der Nasdaq stark geschrumpft. Das Ansehen der NYSE hingegen sei durch diverse Skandale beschädigt worden. Andererseits würde eine Fusion der beiden Handelsplätze von den Kartellbehörden wohl sehr kritisch geprüft, mutmaßt das „WSJ“. Auch dürfte es schwierig sein, die unterschiedlichen Formen des Handels zu vereinen.

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