Kick ohne Risiko: Wie Sie die Angst vor der Börse verlieren

Kick ohne Risiko
Wie Sie die Angst vor der Börse verlieren

Aktien sind anderen Anlageklassen oft überlegen, doch viele Deutsche trauen sich nicht auf das für sie unbekannte Terrain. Mit dem neuen Börsenspiel wollen das Handelsblatt und die Börse Frankfurt Anlegern die Scheu nehmen.
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DÜSSELDORF. Mit viel Schwung ist die Börse in den September gestartet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) eroberte gleich am ersten Handelstag im neuen Monat die Marke von 6 000 Punkten zurück und verteidigte dieses Niveau bis zum Wochenende. Aber wie lange hält die Dynamik? Im laufenden Jahr wurde jeder Aufwärtstrend stets schnell wieder durch einen Rückschlag wettgemacht. Per saldo liegt der Dax heute auf dem gleichen Niveau wie Anfang Januar.

Auch für die kommenden Monate sind die Aussichten an der Börse uneindeutig. „Wir erwarten, dass die Unsicherheit anhält und die Märkte in ihren Handelsspannen bleiben, so lange Sorgen über eine Wachstumsverlangsamung auf der Agenda stehen – und unser Gefühl sagt uns, dass das noch Monate der Fall sein wird“, schreiben die Analysten der WestLB in einer aktuellen Studie.

Andere Experten erwarten mehr Bewegung an den Märkten, allerdings gehen die Kursprognosen weit auseinander: Vom Handelsblatt befragte Vermögensverwalter sehen den Dax in zwölf Monaten zwischen 4 000 und 7 500 Punkten. Um in diesem Umfeld Geld zu verdienen, brauchen Anleger ein gutes Händchen. Denn die Schaukelbörse trennt scharf zwischen Gewinnern und Verlierern: So hat die BMW-Aktie als Top-Wert im Dax im laufenden Jahr 35 Prozent zugelegt, während der größte Dax-Verlierer, die Aktie des Zementherstellers Heidelberg-Cement, 30 Prozent nachgegeben hat.

Wer vor möglichen Verlusten zurückschreckt, den Kick der Börse aber dennoch spüren will, kann das in den kommenden Monaten auf spielerische Weise tun. Gemeinsam mit der Börse Frankfurt, ING Diba, HSBC Trinkaus und Vontobel startet das Handelsblatt im September ein Börsenspiel, mit dem Anleger ihr Geschick an der Börse testen können. Start des Spiels ist am 20. September, ab heute können sich Anleger im Internet für eine Teilnahme registrieren.

Zwölf Wochen lang können die Teilnehmer des Börsenspiels Aktien, Anleihen, Fonds und Zertifikate kaufen und verkaufen und so den Depotwert erhöhen. Weil nicht mit realem, sondern virtuellem Geld gehandelt wird, besteht kein Verlustrisiko.

Ansonsten kommt das Spiel der Börsenrealität aber sehr nahe: „Die Wertpapiertransaktionen im Börsenspiel könnten genau so in der Wirklichkeit stattfinden: Käufe und Verkäufe werden während der Börsenöffnungszeiten fortlaufend und in Echtzeit ausgeführt, mit denselben Preisen wie an der Börse und auch zu den Orderzusätzen, die die Teilnehmer am echten Börsenhandel verwenden“, erklärt Rainer Riess, Managing Director bei der Deutschen Börse.

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  • Es werden neue "Mitspieler" und frisches Geld gesucht, das abgezockt werden kann.
    Die börse ist ein einziges großes WETTSPiEL, doch der Roulettisch ist zudem noch gezinkt, die großen Players haben mehr Daten und zocken den Privatanleger schnell ab. JETZT bESONDER FiNGER WEG von den börsen. DENN DER GROSSE CRASH KOMMT !

  • Guten Tag,... Ach Unsinn! ..... Das ist wie Russisches Roulette mit Platzpatronen, Schnaps ohne Alkohol, Puff mit Gummipuppen, oder Monaco ohne Casino. Ran an den Feind, dann lernen die Jungchen was draussen wirklich laeuft. besten Dank

  • das banner mittendrin :)

    http://handelsblatt.boerse-frankfurt.de/

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