Knapp ein Drittel in öffentlichem Besitz
China Life nimmt 3,46 Milliarden Dollar ein

Der Börsengang des führenden chinesischen Lebensversicherers ist ein fulminanter Erfolg. Die starke Nachfrage der Investoren beim größten Börsengang dieses Jahres erinnerte an die Zeiten des Börsenbooms.

HB HONGKONG. Dank der starken Nachfrage der Investoren fließen über eine Mehrzuteilungsoption nochmals umgerechnet 396 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Mittel sollen unter anderem die Liquidität der Gesellschaft weiter stärken.

Durch den Verkauf der zusätzlichen Aktien befindet sich China Life zu 27,8 Prozent in öffentlichem Besitz. Zu dem Bankenkonsortium, das den Börsengang begleitete, gehörte auch die Deutsche Bank.

Die Aktien von China Life hatten am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Börse in Hongkong. Dabei stiegen die Titel um 26 Prozent über ihren Ausgabepreis. Beim Debüt in New York einen Tag zuvor belief sich der Kurssprung auf 27 Prozent. Bei der Emission lag die Zahl der Bestellungen 25 mal so hoch wie das Angebot an Anteilsscheinen. Chinesische Aktien sind für die Investoren besonders attraktiv, da sie sich vom Besitz dieser Titel eine Teilhabe an der rasanten konjunkturellen Entwicklung der Volksrepublik erhoffen.

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