Kostengründe
Daimler-Chrysler reduziert Börsennotierungen

HB STUTTGART. Grund für die Entscheidung seien die geringen Handelsvolumina sowie die mit der Notierung verbundenen Kosten. Mit der Entscheidung will der Konzern von der Integration der internationalen Kapitalmärkte profitieren und so die Komplexität der Verwaltungsprozesse reduzieren.

Die Einstellung betrifft die Bourse de Paris, die SWX Swiss Exchange, Philadelphia Stock Exchange, Chicago Stock Exchange, NYSE Arca, Tokyo Stock Exchange, Börse Berlin-Bremen, Börse Düsseldorf, Börsen Hamburg und Hannover sowie Börse München.

An den Notierungen an den Börsen in Frankfurt, New York und Stuttgart werde Daimler-Chrysler auch künftig festhalten.

„Wir sparen damit jährlich 50.000 Euro“, sagte eine Sprecherin. Damit könnten die Notierungskosten um rund die Hälfte gedrückt werden.

Daimler-Chrysler wolle von der Integration der weltweiten Kapitalmärkte profitieren und Verwaltungsprozesse vereinfachen, erklärte die Sprecherin. Der von der Frankfurter Börse torpedierte Plan zum Zusammenschluss der New Yorker Börse Nyse mit der Vierländer-Börse Euronext habe nicht den Ausschlag für den Rückzug von den Börsenparketten gegeben.

Auf dem Handelssystem Xetra der Frankfurter Börsen werden im Quartal rund 400 Millionen Daimler-Chrysler-Aktien gehandelt, zehn Mal so viel wie in New York und hundert Mal so viele wie in Stuttgart. In Berlin etwa wechselten zuletzt pro Vierteljahr nur rund 100 000 Aktien des Konzerns den Besitzer.

Die im Börsenbarometer Dax gelisteten Daimler-Chrysler-Aktien zogen am Dienstag gegen den Markttrend um 0,9 Prozent auf 37,74 Euro an.

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