Kursentwicklung kaum vorhersehbar
Hintergrund: Der „Hexensabbat“

Am so genannten „dreifachen Hexensabbat verfallen gleichzeitig die drei Wetten auf künftige Kursentwicklungen von Aktien, Indizes und Futures.

HB FRANKFURT. Dadurch wird regelmäßig das Geschehen an der Börse durcheinander gewirbelt. An diesem Tag sind die Umsätze sind dann meist sehr hoch, und die Kurse schlagen stärker aus als gewöhnlich. Der „Hexensabbat“ findet an jedem dritten Freitag im März, Juni, September sowie Dezember statt.

An normalen Handelstagen werden im Dax 3,0 bis 3,5 Mrd. € umgesetzt. Beim jüngsten Verfallstag am 20. Juni waren es mit 4,18 Milliarden Euro nur geringfügig mehr, da viele Investoren am Tag nach Fronleichnam frei genommen hatten. Am 21. März waren dagegen deutschlandweit 7,5 Milliarden Euro umgesetzt worden. Besonders Schwergewichte wie die Allianz, Siemens und die Deutsche Telekom verzeichnen am Hexensabbat normalerweise hohe Kursschwankungen. Die Terminbörse Eurex bestimmt den Handel und macht kaum eine Kursentwicklung vorhersehbar. Unternehmensnachrichten rücken eher in den Hintergrund.

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