Leerverkäufe
Insider sehen Hinweise für Aktien-Rally

An der New Yorker Börse ist die Zahl der Aktien-Leerverkäufe über die Marke des Jahres 2011 gestiegen. Daten aus der Vergangenheit zeigen jedoch, dass die dahinter stehenden Pessimisten bald auf die Nase fallen könnten.
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New YorkDie Zahl der Leerverkäufe von Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) hat den Höchststand aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Optimisten sehen darin ein sicheres Zeichen dafür, dass die nächste Rally am Aktienmarkt vor der Tür steht. Nachdem im vergangenen September das Hoch erreicht worden war, setzte eine fünf Monate anhaltende Rally ein, die den Leerverkäufern hohe Verluste bescherte.

Im Juni kletterte der Anteil der leerverkauften Titel an allen handelbaren Aktien auf 5,35 Prozent, wie aus Daten von NYSE Euronext hervorgeht. Das übertrifft die 5,28 Prozent vom 15. September, als die pessimistischen Wetten ihren Höhepunkt erreicht hatten. Für die 25 am meisten leerverkauften Aktien im Standard & Poor's 500 Index begann daraufhin eine Rally um 21 Prozent, zeigen Bloomberg-Daten.

In den vergangenen zwei Jahren hatten Investoren immer wieder auf Talfahrten gewettet und die Zahl der Leerverkäufe ausgebaut. Sie waren damit jedoch jedes Mal auf die Nase gefallen, nachdem Maßnahmen der Zentralbanken Aktienmarkt-Rallys nach sich zogen.

Optimisten sagen, dass in diesem Jahr das gleiche geschehen wird, da sich die Entscheidungsträger Europas darum bemühen, die Krise in den Griff zu bekommen, und da die Unternehmensergebnisse das 14. Quartal in Folge die Analystenprognosen übertreffen. Pessimisten hingegen rechnen damit, dass sich die Leerverkäufe diesmal endlich auszahlen und verweisen auf das nachlassende Wirtschaftswachstum von China bis Deutschland.

„Es sieht danach aus, als würde sich auch in diesem Sommer wieder das gleiche Muster wie in den vergangenen zwei Jahren zeigen”, sagt Eric Teal, Chief Investment Officer von First Citizens Bancshares Inc. „Aber wie auch in den vergangenen Jahren bleibt der US-Markt attraktiv. Ich glaube nach wie vor, dass die Fundamentaldaten auf steigende Kurse hindeuten: Gewinne, Bewertungen und Wachstumspotenzial gegenüber anderen Märkten.”

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  • Aktienrallys durch Zentralbankaktionen. Kurspotentiale aufgrund weiterer vermuteter Zentralbankaktionen. Aktien sind verglichen mit (durch Zentralbanken) manipulierte Bonds günstig. Was muss man geraucht haben, um solch einen Artikel zu verfassen? Es gibt kaum einen besseren Nachweis für die Idiotie, die derzeit die Kapitalmärkte und indirekt die normale Wirtschaft beherrscht. Zentralbanken und Politiker haben die Mechanismen der Kapitalverteilung pervertiert und die Medien merken nichts, ein Trauerspiel.

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