Markt bewegt sich seitwärts
Volitilitäten an der Eurex sinken

Am deutsch-schweizerischen Terminmarkt Eurex haben sich die impliziten Volatilitäten am Dienstag nach Tagen mit einer festen Tendenz wieder entspannt. Die Anleger zeigten sich erleichtert, hieß es.

HB ZÜRICH. „Die Anleger sind erleichtert, dass die Aktien nicht weiter abgesackt sind,“ sagte ein Händler. In der Folge seien Optionen, die oft als Absicherungen dienen, verkauft worden. Der Dax-Volatilitätsindex ermäßigte sich um 1,03 Prozentpunkte auf 17,16 Prozent. Der SMI-Volatilitätsindex sank 0,9 Prozentpunkte auf 12,42 Prozent.

Viele Anleger rechneten nun aber nicht mit einem Ausbruch nach oben, sondern weiter mit einem Handel in den bestehenden Spannen. Entsprechend bestimmten kurzfristig orientierte Marktteilnehmer das Geschäft, während viele Anleger an der Seitenlinie verharrten.

Das Eurex-Gesamtvolumen belief sich um 16 Uhr auf 3,2 Millionen Kontrakte. Bei einem Call-Put-Verhältnis von 1,2 zu eins gingen rund 800 000 Aktienoptioenn um. Unter den einzelnen Optionen waren erneut die Versicherer gefragt. Allianz kamen auf 90 000 Calls und 112 000 Puts, Münchener Rück auf je rund 60 000 Calls und Puts und Zurich Financial Services auf 38 000 Calls und 7 000 Puts. Die Aktien dieser Unternehmen verzeichneten deutliche Gewinne. Hohe Volumen verzeichneten mit 62 000 Calls 64 000 Puts auch SAP. Im Anschluss an die guten IBM-Zahlen hoffen die Anleger gemäss Händlern, dass auch die am Donnerstag anstehenden SAP-Zahlen gut ausfallen werden.

Auf der Indexseite kamen die Dax-Optionen auf 100 000 Calls und 59 000 Puts. Bei den Dax-Futures waren es rund 90 000 Kontrakte und in den SMI-Futures 25 000 Kontrakte. Den aktivsten Handel sahen die Euro Stoxx 50-Futures mit 350 000 Kontrakten.

Bei den an der Schweizer Börse gehandelten Warrants zog der Gesamtumsatz auf rund 80 Millionen sfr an. Händler erklärten, die Warrants seien als klassisches Bullen-Markt-Produkt bei Kursanstiegen jeweils gefragt. Von den 797 gehandelten Scheinen zogen 488 an, während 237 nachgaben. Unter den umsatzstärksten Scheinen waren vor allem Index-Calls wie DAXXB und SDAXE auf den Dax sowie SMICB und KSMIK auf den SMI. „Im Index sind Trends einfacher zu spielen als in den Einzeltiteln,“ sagte ein Händler. Mit den Swiss Re-Calls RUKKO wurde aber auch eine Option auf einen Einzeltitel gekauft.

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