Markthintergrund
Aktie der November AG bricht nach Insolvenzmeldung ein

Die Erlanger Technologieholding November AG hat einen Insolvenzantrag gestellt und damit ihren Aktienkurs auf eine rasante Talfahrt geschickt.

HB FRANKFURT. Die Erlanger Technologieholding November AG hat einen Insolvenzantrag gestellt und damit ihren Aktienkurs auf eine rasante Talfahrt geschickt.Grund seien Überschuldung und drohende Zahlungsunfähigkeit, teilte die Firma am Dienstag mit. Wie aus dem Umfeld des auf Bio- und Nanotechnologie spezialisierten Unternehmens verlautete, ist die nötige Wertberichtigung für ein Vier-Millionen-Euro-Darlehen an das verbundene Unternehmen Responsif Ursache für die finanzielle Schieflage der November AG. Responsif entwickelt individuelle Krebstherapien und hatte zuletzt Anstrengungen unternommen, seine Finanzierung auf neue Beine zu stellen.

Der Kurs der im Prime Standard notierten Aktie brach um mehr als 60 Prozent auf 37 Cent ein und rutschte damit auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn. Im ersten Halbjahr hatte November einen Betriebsverlust von 2,5 Millionen Euro verbucht bei einem Umsatz von fast vier Millionen Euro. Hintergrund waren ausbleibende Geschäfte der Tochter Identif, die auf Nanotechnologie und Gentechnik basierende Sicherheitsprodukte gegen Markenpiraterie anbietet. Im August war das Unternehmen noch davon ausgegangen, mit einem Sanierungsprogramm die Wende zu schaffen. Das 1996 gegründete Unternehmen beschäftigte zum Ende des ersten Halbjahres rund 70 Mitarbeiter.

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