Milliardär Li Ka-Shing baut Konzerne um: „Kapital muss arbeiten“

Milliardär Li Ka-Shing baut Konzerne um
„Kapital muss arbeiten“

Hongkongs reichster Mann, Li Ka-Shing, baut sein Imperium um. Er möchte seine Konzerne flexibler und schlagfertiger machen – für weitere Übernahmen. Anleger sind von den Plänen begeistert.
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HongkongDer Codename lautete „Project Diamond“. Nach sechs Monaten geheimer Verhandlungen war es am vergangenen Freitag soweit: Hongkongs reichster Mann Li Ka-shing stellte die Reorganisation im Umfang von 24 Milliarden Dollar (20 Milliarden Euro) vor, durch die sein Imperium künftig mit Akquisitionen weiter wachsen soll.

Der 86-jährige Milliardär will seine beiden größten Holdinggesellschaften Cheung Kong Holdings und Hutchison Whampoa neu ordnen. Wenn die Aktionäre dem Plan zustimmen, wird es künftig zwei neue Gesellschaften mit jeweils einem bestimmten Schwerpunkt geben: eines für das Immobilienportfolio und ein zweites, in dem die diversen Beteiligungen, die von Hafenbetreibern bis zu Einzelhändlern reichen und 50 Länder umspannen, gebündelt werden.

Die Investoren applaudierten: Bei Cheung Kong kletterte der Kurs am Montag um bis zu 20 Prozent und schloss mit einem Plus von 14,7 Prozent. Aktien von Hutchison gewannen bis zu 18 Prozent und gingen 12,5 Prozent teurer aus dem Handel.

Li, dessen Werdegang als Lehrling in einer Fabrik begann und der 1950 mit dem Bau einer Fabrik für Plastikblumen reich wurde, besitzt laut dem Bloomberg Billionaires' Index mittlerweile ein Nettovermögen von 28,2 Milliarden Dollar und ist damit der reichste Mann Hongkongs.

Mit der neuen Struktur wäre Li flexibler bei Investments in neue Unternehmungen außerhalb der traditionellen Geschäftsfelder von Cheung Kong und Hutchison, wie Canning Fok, Lis langjähriger Stellvertreter sagte. „Wir werden weiterhin neue Geschäfte entwickeln und auf dem aufbauen, was wir erreicht haben“, erklärte Fok, Group Managing Director von Hutchison am späten Freitag gegenüber der Presse. In der weiteren Entwicklung würden die einzelnen Unternehmen transparenter werden, und die Investoren wären dadurch besser in der Lage, zu Beurteilungen zu kommen, ergänzte er.

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  • „Kapital muss arbeiten“


    Hongkongs reichster Mann, Li Ka-Shing, baut sein Imperium um. Er möchte seine Konzerne flexibler und schlagfertiger machen – für weitere Übernahmen. Anleger sind von den Plänen begeistert.

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    Die EU versteht es nicht einmal in Gesamt-Europa

    für Sparer die immer noch Geld anlegen wollen

    einen EU-ARBEITSPLATZ-BESCHAFFUNGS-FOND einzurichten.








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