Ministerpräsident: Italien-Anleger reagieren kaum auf Rückzug Lettas

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Italien-Anleger reagieren kaum auf Rückzug Lettas

Nach dem Rückzug des italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta haben die Anleger an der Mailänder Börse vorsichtig agiert. Der Leitindex notierte am Freitag mit einem Anstieg von 0,3 Prozent nur knapp im Plus.
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FrankfurtNach dem Rückzug des italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta haben die Anleger an der Mailänder Börse vorsichtig agiert. Der Leitindex notierte am Freitag mit einem Anstieg von 0,3 Prozent nur knapp im Plus. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen des Landes lag nahezu unverändert bei 3,714 Prozent. Das Personenkarussell in Italien drehe sich mit zunehmender Geschwindigkeit, dringend benötigte Strukturreformen würden jedoch nicht angegangen, urteilte LBBW-Analyst Julian Trahorsch in einem Kommentar.

Letta hatte am Donnerstag mitgeteilt, er werde Staatspräsident Giorgio Napolitano sein Entlassungsgesuch übergeben. Vorangegangen war ein offener Machtkampf zwischen Letta und seinem Parteichef Matteo Renzi. Es wird erwartet, dass Renzi noch im Tagesverlauf mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragen wird. Offen blieb zunächst, ob Renzis Aufstieg zu einem Bruch der Regierungskoalition führen könnte. Einige Experten fürchten eine neue Phase der politischen Unsicherheit in Italien, die letztlich in Neuwahlen münden könnte.

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone leidet massiv unter den Folgen der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Renzi hatte seinem Rivalen Letta zuletzt immer wieder ein zu geringes Tempo bei der Umsetzung dringend benötigter Wirtschaftsreformen vorgeworfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn das BVG das OMT gekippt und nicht nur weitergeleitet hätte,sähe es anders aus.So aber...,ist doch nichts passiert.Renzi meckert zwar gegen die Großkonzerne,aber ich glaube nicht,dass er deswegen Fiat oder Eni enteignet.Das gehört bei ihm eher zur Politshow.Nein er wird eher Gelder aus Brüssel fordern oder versuchen die bestehende Allianz mit Frankreich,Portugal,Griechenland und Spanien innerhalb der EZB/EU zu forcieren.

  • Die schlauen Italiener wissen eben, dass nichts auf der Welt so unwichtig ist, wie eine Regierung.

    Ich meine, man kann davon nur lernen. Dafür aber haben die Italiener faire Gerichte. Selbst der Ber-Lust-König kam um diese Gerechtigkeit nicht herum.

    Auch da können wir noch dazulernen. Viele SPD Politiker würde dann endlich wegen ihrer besonderen sexuellen Neigungen inhaftiert werden.

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