Modekonzern
Permira will Hugo Boss nicht verkaufen

Permira denkt derzeit nicht daran, seine Anteile an Hugo Boss abzustoßen. Damit reagiert der Finanzinvestor auf einen Bericht, wonach Permira beim Modekonzern aussteigen könnte. Der Bericht hatte die Boss-Aktie gedrückt.
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FrankfurtDer Finanzinvestor Permira hat mit einem Ausstieg beim Modekonzern Hugo Boss nach eigenen Angaben keine Eile. „Wir haben derzeit keine Verkaufsabsichten“, sagte ein Permira-Sprecher am Montag. Er reagierte damit auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach Permira mit Beratern über einen Verkauf seines gut 50-prozentigen Anteils an Hugo Boss spreche. Die Finanznachrichtenagentur hatte berichtet, Permira wolle den Anteil in einem Stück verkaufen, weil sie fürchte, durch eine Serie von Aktienplatzierungen dem Hugo-Boss-Kurs zu schaden. Der Bericht hatte die Boss-Aktie vorübergehend um 3,7 Prozent gedrückt.

Ein Käufer für das gesamte Paket müsste den übrigen Boss-Aktionären ein Übernahmeangebot vorlegen. Permira hatte bereits zweimal Hugo-Boss-Aktien über die Börse an Investoren verkauft, unterliegt aber derzeit noch einer Selbstverpflichtung, keine weiteren Papiere auf den Markt zu werfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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