Nach jährlicher Index-Überprüfung
Allianz-Aktie fällt aus dem Titan-Index

Mit Daimler-Chrysler und Siemens gehören künftig nur noch zwei deutsche Unternehmen dem Dow-Jones-Global-Titans-50-Index an, in dem die weltweit 50 bedeutendsten Unternehmen zusammengefasst sind. Ihren Platz räumen muss mit der jüngsten Revision allerdings die Allianz. Das ergab die reguläre, jährliche Überprüfung des Indexbetreibers Dow Jones.

scc FRANKFURT/M. Mit der Allianz fallen Tyco International (USA), Axa (Frankreich), Credit Suisse (Schweiz), Sony (Japan) und AT&T (USA) aus dem Titan-Index. Neu aufgenommen werden Dell Computer (USA), Abbott Laboratories (USA), Wyeth (USA), Eni (Italien), Eli Lilly (USA) und HBOS (Großbritannien). „Wir haben diesmal wesentlich mehr ausgetauscht als zuletzt“, sagt Lars Hamich von Dow Jones. Grund seien etwa die Umwälzungen in der Finanzbranche.

Auch in den Dow Jones Sector Titans 30 – darin werden in 18 Sektorindizes die 30 bedeutendsten Unternehmen der jeweiligen Branche zusammengefasst – gehörten deutsche Unternehmen zu den Verlierern. Im Konsum-Index musste Tui seinen Platz räumen, ebenso wie Degussa im Chemie-Index, Heidelberg Cement (Bauwerte), Metro (Konsum) und bei den nichtzyklischen Werten Henkel. Freuen können sich Continental und Linde: Sie wurden bei den Automobil- bzw. Chemiewerten aufgenommen.

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