Nach Merck-Übernahmeangebot
Bafin nimmt Kursanstieg bei Schering unter die Lupe

Die Übernahmeofferte des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck für den Konkurrenten Schering ruft die oberste deutsche Finanzaufsicht BaFin auf den Plan.

HB FRANKFURT. „Wir prüfen routinemäßig auffällige Kursbewegungen vor Übernahmeangeboten, so auch bei Schering“, sagte eine BaFin-Sprecherin am Montag. Die Aktien von Schering hatten in den letzten drei Handelstagen der vergangenen Woche gut neun Prozent zugelegt. Viele Händler konnten sich den starken Kursanstieg mit fundamentalen Gründen nicht erklären. Vereinzelt sprachen sie von Übernahmespekulationen. Zudem machten sie eine Studie der Investmentbank Morgan Stanley, in der europäische Pharmaaktien - darunter auch Schering - empfohlen wurden, für das Kursplus verantwortlich.

Schering hatte am Sonntag mitgeteilt, eine geplante Offerte von Merck abzulehnen. Merck bestätigte am Montagmorgen, den Berliner Pharmakonzern für insgesamt 14,6 Mrd. Euro - oder 77 Euro je Aktie - übernehmen zu wollen. Die Anteilsscheine von Schering schossen daraufhin um 25 Prozent auf 83,88 Euro nach oben und setzten sich an die Spitze der Dax-Gewinnerliste. Die im MDax notierten Merck-Papiere gaben hingegen 2,6 Prozent auf 81,50 Euro nach.

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