Nach Sanierung
Pfaff will wieder an die Börse

Einen drastischen Sparkurs hat der Der Nähmaschinenhersteller Pfaff hinter sich. Nun will das traditionsreiche Kaiserslauterer Unternehmen wieder zurück aufs Parkett.

HB KAISERSLAUTERN/MÜNCHEN. Die Aktien sollen von 17. Januar an wieder an der Frankfurter Börse gehandelt werden, teilte der Pfaff-Hauptaktionär GCI in München mit. Die im Zuge einer Kapitalerhöhung ausgegebenen Aktien seien bereits vorbörslich bei ausgewählten Investoren platziert worden. Dem Unternehmen flössen so gut 8,8 Millionen Euro zu.

Pfaff werde das Geld für Investitionen zur Sicherung des Standortes Kaiserslautern sowie für den Ausbau der Produktion und des Vertriebes in China verwenden. Unternehmensleitung und Betriebsrat hatten im November eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der am Stammsitz Kaiserslautern rund ein Fünftel der zuvor noch gut 500 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die verbleibenden Beschäftigten verzichten außerdem bis 2010 auf Weihnachts- und Urlaubsgeld. Sie bekamen eine Beschäftigungsgarantie bis 2010.

Den Verhandlungen vorausgegangen war die Auflage des Pfaff-Aufsichtsrates, bei den Personalkosten in Kaiserslautern einen Millionenbetrag einzusparen. Der Finanzinvestor GCI hatte Ende 2005 die kompletten Pfaff- Anteile übernommen. Nach der Kapitalerhöhung hält die GCI BridgeCapital AG, eine Tochter der GCI Management AG, nach eigenen Angaben noch 71,4 Prozent an der Pfaff Industrie Maschinen AG. Das 1862 gegründete Unternehmen Pfaff ist Spezialist für Industrienäh- und Schweißmaschinen.

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