Niederlage vermieden

Porsche lässt vorerst vom Prime Standard ab

Der Sportwagenhersteller Porsche hat seinen Antrag auf Zulassung zum Prime Standard der Deutschen Börse zunächst zurückgezogen und damit eine Niederlage vor dem Verwaltungsgericht vermieden.
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking: Quartalsberichte behindern. Foto: dpa

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking: Quartalsberichte behindern. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Porsche behalte sich aber vor, je nach dem Ausgang eines vor kurzem angestrengten Normenkontrollverfahrens vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof einen neuen Antrag zu stellen, sagte der Anwalt des Unternehmens am Montag vor dem Verwaltungsgericht in Frankfurt. Das Normenkontrollverfahren zielt darauf ab, den Paragraphen 63 der Börsenordnung für nichtig zu erklären, nach dem Unternehmen für die Aufnahme in das obere Segment der Börse Quartalsberichte vorlegen müssen.

Der Vorsitzende Richter Torsten von Roetteken hatte zuvor erklärt, es könne für Porsche keine Ausnahme von den Regeln der Börse geben. Die Deutsche Börse hatte im September 2001 die Porsche-Aktie aus dem Nebenwerteindex MDax entfernt, weil sich das Unternehmen weigert, Quartalsberichte abzugeben.

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