Probleme und Pleiten
Hartes Jahr für Siemens

Schmiergeldaffäre, Benq-Pleite, Probleme der IT-Tochter SBS – für Siemens war es wohl kein gutes Jahr.

Auch wenn die Schmiergeldaffäre in die Vorstandszeit von Aufsichtsratschef Heinrich v. Pierer fällt: Siemens-Chef Klaus Kleinfeld will nicht der nächste Dax-Chef sein, der gefeuert wird. Er bemüht sich daher, öffentlich sichtbar zu machen, wie sehr er Licht in die Korruptionsaffäre um schwarze Kassen und Schmiergelder bringen will. Top-Anwälte und Berater wurden angeheuert. Siemens wird seine Bilanzen um 420 Millionen Euro korrigieren. Jetzt droht auch noch Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC.

Dabei war Kleinfelds Jahr schon so hart genug. Erst bekam er Prügel für eine geplante Anhebung der Vorstandsgehälter um 30 Prozent, dann ging die bei der taiwanischen Benq abgeladene Mobilfunksparte pleite. Das Netzwerkgeschäft brachte Kleinfeld in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Nokia unter, für das Geschäft mit Telefonanlagen und den IT-Dienstleister SBS sucht er noch nach Lösungen. Auch noch raus damit? Wenn das so weitergeht, ist Kleinfeld am Ende noch Chef, hat aber kein Geschäft mehr.

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