„Psychologische Grenze“
Eurokurs bei 1,30 Dollar

Der Eurokurs hat sich am Montag um die Marke von 1,30 Dollar bewegt. Experten sprechen von einer „psychologischen Grenze“. Viele Investoren hoffen, dass der Euro nun über dieser Marke bleibt.
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Frankfurt/MainDer Kurs des Euro hat sich am Montag um die Marke von 1,30 US-Dollar bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,3009 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2994 (Freitag: 1,3090) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7695 (0,7639) Euro.

„Das Niveau von rund 1,30 Dollar ist eine psychologische Grenze“, sagte Volker Weber, Devisenexperte von M.M. Warburg. Viele Investoren hätten derzeit ein Interesse, dass der Euro über dieser Marke bleibt. „Das ist aber nur eine Momentaufnahme“, sagte Weber. Der Euro könnte bald wieder unter Druck geraten. „Die zuletzt immer noch schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone und die unklare politische Lage in Italien verhinderten einen Anstieg des Euro.“

In den USA hingegen hätten die Konjunkturdaten zuletzt überwiegend überzeugt, sagte Weber. So war am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Februar deutlich besser als erwartet ausgefallen. Am Montag verlief der Handel insgesamt in ruhigen Bahnen. In den USA wurden keine marktbewegenden Daten veröffentlicht. Die im Januar deutlich gestiegenen deutschen Exporte hatten den Euro am Morgen nur kurzzeitig gestützt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87335 (Freitag: 0,87100) britische Pfund , 124,91 (125,50) japanische Yen und 1,2360 (1,2355) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1579,00 (1581,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 330,00 (38 080,00) Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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