Resona Bank
Banker nimmt sich nach Handelsverlust das Leben

Ein Bankangestellter in Japan hat einen Verlust von mehr als einer Million Euro mit ungenehmigten Handelsgeschäften verursacht. Als die Bank den Mitarbeiter damit konfrontierte, nahm er sich das Leben.
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TokioWegen des Verlusts von umgerechnet mehr als einer Million Euro bei ungenehmigten Handelsgeschäften hat sich in Japan ein Bankangestellter das Leben genommen. Wie die Resona Bank am Freitag in Tokio mitteilte, sammelte der 25-Jährige bei drei Kunden insgesamt 155 Millionen Yen (1,1 Millionen Euro) in Bar ein, um es gewinnbringend anzulegen. Dies sei jedoch hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten geschehen, sagte ein Sprecher der Bank.

Der größte Teil des Geldes sei offenbar bei Devisen- und anderen Handelsgeschäften verloren gegangen, sagte er weiter. Nach der Beschwerde eines betroffenen Kunden habe die Bank den Angestellten bereits im Januar dazu befragt. Am Tag darauf habe dieser sich das Leben genommen. Die Bank verbiete ihren Angestellten, ohne Genehmigung Geld für Investments einzusammeln. Der Fall sei „äußerst bedauerlich“, erklärte der Sprecher der Resona Bank.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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