Richard Fisher
US-Notenbanker warnt vor Immobilienblase

Vor etwa fünf Jahren ist in den USA eine Immobilienblase geplatzt, die Folgen sind immer noch greifbar. Jetzt warnt Fed-Chef Fisher vor einer neuen Blase. Einzelne Anzeichen seien bereits landesweit sichtbar.
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New YorkDer US-Notenbanker Richard Fisher hat vor einer neuen Immobilienblase in den USA gewarnt. „Ich sehe nicht nur in meinem Bezirk, sondern auch landesweit erste Anzeichen“, sagte der Chef der Fed von Dallas am Donnerstag vor Reportern. Daher müsse die Fed Vorsicht beim Ankauf von Hypothekenpapieren walten lassen, mahnte Fisher, der als Gegner einer ausgesprochen laxen Geldpolitik gilt.

Die Fed kauft Monat für Monat Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Volumen von insgesamt 85 Milliarden Dollar auf, um die Wirtschaft zu stützen: 40 Milliarden Dollar entfallen dabei auf den Erwerb von Hypothekenpapieren - im Fachjargon ABS genannt.

Die Fed hatte zur Überraschung der Märkte ihre Konjunkturspritzen im September noch nicht reduziert. Viele Experten erwarten, dass sie auch wegen der wirtschaftlichen Folgen des wochenlangen Etatstreits in Washington den Fuß später vom Gaspedal nehmen wird und womöglich erst im nächsten Jahr mit dem Einstieg in den Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes beginnen wird. Die Notenbank reagierte mit ihrer ultralaxen Geldpolitik auf die Folgen der Finanzkrise, die letztlich von einer Immobilienblase in den USA ausgelöst wurde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Richard Fisher: US-Notenbanker warnt vor Immobilienblase"

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  • Ein Uni Prof meinte mal vor 2 Jahren zu mir, dass die Amis aus Ihre Immobilienkrise von damals nix gelernt hätten und genauso weiter machen wie vorher.
    Offensichtlich hatte er Recht, wenn man solche Artikel wie diesen liesst. ;-)

    Dann wird es wohl in den nächsten 5 Jahren wieder knallen bzw. die Blase platzen. China scheint ja auch schon heiss zu laufen, wobei da eine Regierung mit unbegrenzter Macht gegensteuern kann. Die Türkei hat sich nach meiner Auffassung ebenfalls übernommen.

    VG
    Marvel

  • "Daher müsse die Fed Vorsicht beim Ankauf von Hypothekenpapieren walten lassen, mahnte Fisher"-vollkommen richtig -jetzt geht die Blase innerhalb der Fed hoch.Auch ein schönes Gefühl,dass diesmal die Verursacher der Krise,die eigene Suppe auslöffeln müssen.Es ist jedenfalls anzunehmen,dass der amerikanische Schuldner,auch diesmal seinen Gläubiger hängen lässt,so wie in 07/08!Der geprellte Gläubiger wäre diesmal aber nicht die Deutsche Bank,die HRE oder Sachsen LB,sondern die Fed selber.

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