Schlechte Nachrichten aus USA und Japan
Auslandsengagements belasten Daimler-Aktie

Eine schwache Absatzprognose des US-Konkurrenten General Motors (GM) und negativ aufgenommene Nachrichten der japanischen Lkw-Tochter Mitsubishi Fuso haben die Aktien von Daimler-Chrysler am Dienstag unter Verkaufsdruck gesetzt. Die Titel verloren 1,4 Prozent auf 38,40 Euro.

HB FRANKFURT. „Der GM-Absatzausblick für Juni war etwas enttäuschend“, sagte ein Händler. „Das schlägt natürlich auf die Stimmung in der Branche.“ Der Opel-Mutterkonzern hatte am Vorabend mitgeteilt, der Absatz sei im laufenden Monat schwächer als erwartet verlaufen. Es werde daher schwierig, für Juni eine Steigerung auszuweisen. Experten rechnen mit einem flauen Absatz im Juni, bei starken Ergebnissen einiger asiatischer Autokonzerne und einem Minus von fünf Prozent bei GM.

Eine Mitteilung von Fuso, der zufolge ab dem 1. Juli alle Fahrzeuge des Herstellers kostenlos auf eventuelle Mängel untersucht würden, werteten einige Börsianer als Ausweitung der bisherigen Rückrufaktion. „Die Nachrichten aus Japan waren prinzipiell bekannt“, urteilte Analyst Michael Punzet von der Landesbank Rheinland-Pfalz. „Aber die Dimensionen werden immer größer.“ Ein Fuso-Sprecher hatte diese Einschätzung am Vortag auf Anfrage jedoch zurückgewiesen und betont, der Umfang der kostenlosen Inspektionen sei bereits bekannt gewesen. Es sei lediglich der Starttermin vorgezogen worden.

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