Software-Konzern SAP gehört zu den Verlierern
T-Aktie erhält künftig mehr Gewicht im Dax

Die Aktie der Deutschen Telekom wird ab dem kommenden Montag deutlich mehr Gewicht im Deutschen Aktienindex (Dax) haben.

scc FRANKFURT/M. Nach der vorläufigen Szenariorechnung, die die Deutsche Börse gestern vorlegte, kann die T-Aktie ihren Indexanteil um 0,68 Prozent auf 9,41 Prozent verbessern. Damit ist sie künftig drittstärkster Dax-Wert hinter Siemens (11,43 Prozent) und Eon (9,99 Prozent). Den prozentual größten Sprung nach oben machte Tui, deren Anteil von 0,46 auf 0,60 Prozent stieg. Größter Verlierer ist SAP. Die Aktie des Software-Konzerns büßt 0,38 Prozent auf 5,87 Prozent ein. Schwächster Dax-Wert bleibt Fresenius Medical Care (FMC) mit einem Anteil von weiterhin 0,43 Prozent.

Das Gewicht der im Dax enthaltenen Einzelwerte ist speziell für die Manager passiv gemanagter Fonds interessant, die den Index in seiner Gesamtheit nachbilden. Für Aktien, die an Gewicht zunehmen, bedeutet dies, dass die Fondsmanager nachkaufen müssen, wodurch diese tendenziell steigen. Umgekehrt verhält es sich mit Werten, die an Gewicht einbüßen. Die endgültigen Gewichte, die am Montag im Handel erstmals angewandt werden, wird die Deutsche Börse am Samstag auf ihrer Internetseite veröffentlichen.

Im unterhalb des Dax angesiedelten MDax bleibt der paneuropäische Luftfahrtkonzern EADS mit einem Anteil von 10 Prozent stärkster Wert. Für die Aktie greift die für MDax und TecDax gültige Kappungsgrenze, die besagt, dass einen Unternehmen nur bestenfalls zehn Prozent im Index einnehmen kann, auch wenn sein tatsächlicher Anteil darüber liegt. Hinter EADS folgen die Depfa Bank (7,85 Prozent) und Hypo Real Estate (7,05 Prozent). Ganz unten stehen Comdirect (0,36 Prozent) und Thiel Logistik (0,43 Prozent).

Im Technologieindex TecDax stehen weiterhin T-Online und Qiagen ganz oben. Auch für diese beiden Werte greift die Kappungsgrenze von zehn Prozent. Es folgt BB Biotech mit 9,89 Prozent. Schwächste TecDax-Werte sind Süss Microtec (0,63 Prozent), Teles (0,69 Prozent) und Dialog Semiconductor (0,72 Prozent).

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