Software
Oracle-Ergebnisse ohne positive Überraschungen

Nach der leichten Unsicherheit in der Vorwoche, die Oracles Aktienkurs unter Druck setzte, fassten sich Anleger am Montag ein Herz. In Erwartung der jüngsten Quartalsergebnisse des Softwareriesen gaben sie dem Papier einen kleinen Schubs.

So legte Oracles Börsennotierung auf einem generell schwachen Markt bis zum Ende des offiziellen Handels um 1,5 Prozent auf 17,94 Dollar leicht zu. Ende November stand die Notierung bei 19,75 Dollar. Seit Mitte Juni, als Oracle nach einer Serie von Übernahmen zum ersten Mal über Erwarten gute Zahlen präsentierte, zog der Kurs um rund ein Drittel an. Der Handel reagierte auf die nach Börsenschluss veröffentlichten Ergebnisse indessen enttäuscht. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel mehr ab, als sie während der regulären Sitzung gewonnen hatte.

Die Ergebnisse für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres erfüllten die Erwartungen der Börse, bargen aber keine positiven Überraschungen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 4,2 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn stieg um 21 Prozent auf 967 Mill. Dollar oder 18 Cents pro Aktie. Ohne Sonderposten verdiente Oracle 22 Cents pro Anteil und traf damit die Prognosen der Wall Street-Analysten. Oracle habe den Konkurrenten SAP, BEA und IBM in verschiedenen Softwarebereichen weiter Marktanteile abgenommen, sagte Oracle-Präsident Charles Phillips.

Quelle: Handelsblatt
Jens Eckhardt
Handelsblatt / Korrespondent
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