Streit um Parkettarbeitsplätze
Deutsche Börse unterliegt vor Gericht

Die Deutsche Börse hat im Streit um die Arbeitsplätze auf dem Börsenparkett vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel verloren. Damit hat der Börsenmakler Makler Renell, der gegen die Nichtberücksichtigung bei der Zuteilung von Beteuermandaten für Aktien auf dem Parkett (so genannte Skontren) geklagt hatte, nach vielen Verfahren vor diversen Gerichten den Sieg davon getragen.

ben FRANKFURT. Ein Sprecher der Börse bestätigte dem Handelsblatt, dass die Beschwerde der Börse gegen das vorinstanzliche Urteil zu Gunsten von Renell beim VGH abgewiesen worden sei. Damit bleibt die vorbehaltlich der VGH-Entscheidung getroffenen Zuteilung der Parkettarbeitsplätze bestehen. Damit erhält Renell für die ab Montag laufende Zuteilungsperiode mindestens zwei Prozent der über 800 Skontren.

Andere Makler müssen Skontren abgeben. Renell hatte sich die gegen die Leistungskriterien gewandt, die die Börse zum Maßstab bei der Verteilung der Skontren gemacht hatte. Die Börsen versuchen die Leistung der Makler zu kontrollieren und damit zu verbessern, weil sie im Wettbewerb untereinander und mit alternativen Handelsplattformen um Wertpapieraufträge stehen.

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