„Sub-penny“-Regel gilt nicht mehr
NYSE kippt Handelsausschluss wegen niedrigem Aktienkurs

Die New Yorker Börse Nyse gibt den Handelsausschluss von Unternehmen wegen eines zu niedrigen Aktienkurses auf. Von Montag an gelte die sogenannte "sub-penny"-Regel nicht mehr, nach der Anteile unter einem Wert von 1,05 Dollar nicht mehr im normalen Markt gehandelt werden, sagte ein Sprecher des Mutterkonzerns NYSE Euronext am Freitag. Damit werden etwa 91 Unternehmen wieder regulär gelistet, darunter die Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac sowie Nortel Networks.

HB NEW YORK. Künftig nimmt die Börse demnach auch Gebote mit Schwankungen im Tausendstel-Bereich an und rundet auf den nächsten Cent auf. Weil sie dies bislang nicht tat, musste sie Unternehmen mit sehr niedrigen Kursen auf die rein elektronische Handelsplattform Arca ausgliedern, die solche Schwankungen abbilden konnte. Unter dem 2005 erstmals veröffentlichten Regulation National Market System (Reg NMS) haben sich gesonderte Märkte gebildet, die minimale Preisunterschiede nutzen.

Neben Fannie Mae und Nortel kehren damit auch die Drogeriemarktkette Rite Aid oder der DVD-Verleih Blockbuster an die NYSE zurück. Einige Unternehmen haben wegen der Degradierung erwogen, ihre Listung bei der NYSE ganz aufzugeben und zur Konkurrenz, der Nasdaq, zu wechseln.

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