Technologie-Aktien Einhorn warnt vor zweiter Dotcom-Blase

Facebook und Twitter sind aus dem Alltag kaum wegzudenken. Investoren scheinen von den Technologie-Stars aber nicht überzeugt zu sein. Nun wettet Hedgefonds-Koryphäe David Einhorn gegen mehrere Tech-Aktien.
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IT-Dienste wie Twitter, Facebook, Whatsapp oder Snapchat haben Millionen von Nutzern. Doch die Geschäftsmodelle der Unternehmen sind vielen Investoren zu luftig. Sie wetten gegen die IT-Stars. Quelle: dpa

IT-Dienste wie Twitter, Facebook, Whatsapp oder Snapchat haben Millionen von Nutzern. Doch die Geschäftsmodelle der Unternehmen sind vielen Investoren zu luftig. Sie wetten gegen die IT-Stars.

(Foto: dpa)

New YorkAls im Herbst vergangenen Jahres Twitter an die Börse ging, fürchteten bereits die ersten Investoren, der Hype um die neuen IT-Unternehmen könnte auf brüchigem Boden stehen. Nun wettert Hedgefonds-Manager David Einhorn gegen den Techno-Hype.

Einhorn wettet mit seiner 10,3 Milliarden Dollar schweren Firma Greenlight Capital gegen eine Reihe von Technologieaktien, bei denen es zunehmend Hinweise auf eine Preisblase gebe. Die Namen der Unternehmen, gegen die Greenlight wettet, wurden in dem Brief nicht genannt. Auch der Sprecher des Unternehmens wollte keine Stellung beziehen.

„Es gibt einen klaren Konsens, dass wir die zweite Tech- Blase innerhalb von 15 Jahren erleben”, erklärte die in New York ansässige Hedgefonds-Firma am Dienstag in einem Brief an die Investoren. „Die gegenwärtige Blase ist ein Echo der vorigen Tech-Blase, mit weniger großkapitalisierten Aktien und weniger öffentlichem Enthusiasmus.”

An der wichtigsten Börse für Technologiewerte, der Nasdaq, macht sich bereits Ernüchterung breit. Der Nasdaq Composite ist um 4,5 Prozent gesunken, seit der Technologie-Index am 5. März den höchsten Stand seit fast 14 Jahren erreicht hatte. Der Rückgang wurde von Aktien mit den höchsten Kursgewinnen im vergangenen Jahr angeführt.

Greenlight Capital geht davon aus, dass sich die Technologie-Blase bereits weit entwickelt habe. Als Beleg dafür sieht die Hedgefonds-Firma Börsengänge von Technologie-Unternehmen, die „kaum mehr als die richtigen Schlagworte benutzt und das richtige Risikokapital angezogen haben”.

Wenn Einhorn wettert, sind Kursstürze programmiert
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5 Kommentare zu "Technologie-Aktien: Einhorn warnt vor zweiter Dotcom-Blase"

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  • Auch ich muss mich dem anschließen. Besonders Seite 2 hat es in sich:

    "woraufhin sich die Microsoft-Aktie nicht mehr ungehindert stieg."
    "zu viel Optimismus eingespeist"
    "die genauso schlimm sein, wie bei der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende."
    "dass Portale wie ... Millionenfinanzierungen und das,"

  • ...die rechtschreibfehler sind eins, was viel störender ist, ist die immer weiter sinkende qualität...waren das noch zeiten als die ftd für Wettbewerb und damit qualität gesorgt hat...es ist eine Schande

  • ...kann meinem vorschreiber nur beipflichten und möchte noch einen draufsetzten. Die rechtschreibfehler sind eins, aber die qualität nimmt ausserdem noch täglich ab. Die Artikel sind teilweise nur noch grottig...was war das für eine schöne Zeit, als die ftd noch für Wettbewerb und qualität gesorgt hat...eine schabde

  • Ehrlich: Selten einen Artikel mit so vielen Rechctschreibfehlern gelesen. Lest Ihr das Zeug nicht, bevor es online geht?

  • Der Mann heisst David Einhorn, nicht Greenhorn. LG,

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