Titel verlieren nach Handelsaussetzung
„Bwin“-Aktie verliert rund ein Viertel an Wert

Die Aktien des österreichischen Sportwettenanbieters Bwin (früher: Betandwin) sind am Dienstag nach der Wiederaufnahme des Handels mit massiven Verlusten von über 25 Prozent gestartet.

HB WIEN. Der erste Kurs nach der Handelsaussetzung lag an der Wiener Börse bei 19,00 Euro und damit um 25,9 Prozent unter dem letzten Kurs von Freitag. Die Bwin-Aktie war am Freitag vom Handel ausgesetzt worden, nachdem die beiden Vorstände Norbert Teufelberger und Manfred Bodner wegen angeblicher Verstöße gegen das französische Glücksspielrecht in Monte Carlo festgenommen worden waren.

Teufelberger und Bodner wurden am Montagabend nach einem Haftprüfungstermin von einem Richter in Nanterre gegen eine Kaution von 300 000 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach ihrer Festnahme hatte Bwin-Sprecherin Karin Klein die Aktion der französischen Justiz am Wochenende als Verletzung der Menschenrechte angeprangert und Klagen vor europäischen Gerichten angekündigt.

Beide Vorstände beklagten sich anschließend über eine „unverhältnismäßige“ Behandlung durch die französischen Behörden. „Wir hätten uns natürlich bei einer Vorladung spontan der Justiz gestellt“, sagten die beiden Manager. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Tätigkeit mit dem europäischen Recht konform geht, und wir werden alle Rechtswege nutzen, um das geltend zu machen."

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