Turbulente Entwicklung erwartet
Wall Street: Woche der Kennzahlen

In der kommenden Woche müssen die Händler an der Wall Street zahlreiche Indikatoren gleichzeitig im Blick behalten. So könnte der Euro die psychologisch wichtige Markte von 1,50 Dollar überschreiten. Auch der Ölpreis strebt auf die Rekordmarke von 100 Dollar zu. Und die Hypothekenkrise ist ebenfalls noch lange nicht ausgestanden.

HB NEW YORK. Den Anlegern an der Wall Street könnte eine turbulente Woche bevorstehen. Neben dem schwächelnden Immobilienmarkt dürften sie vor allem den Dollar und den Ölpreis im Auge behalten, die mit ihren Höhenflügen für Aufregung auf dem Parkett sorgen könnten. Eine ganze Reihe von Konjunkturdaten dürften die Händler schließlich aufmerksam nach Hinweisen auf den Zustand der US-Wirtschaft durchkämmen. Im Mittelpunkt des Interesses bleibt aber auch die Finanzbranche, die weiter mit den Folgen der Hypothekenkrise zu kämpfen hat.

Portfolio-Manager Ed Maraccini will seinen Blick vor allem auf die Zahlen zum Immobilienmarkt richten, da er dort mit Hinweisen auf weiter fallende Hauspreise rechnet. "Ich fürchte, dass das Auswirkungen auf die Psyche der Verbraucher haben wird", sagt Maraccini von Johnson Asset Management. Der Wert der Immobilien spiele für die Verbraucherausgaben eine Rolle, die ihrerseits die Konjunktur beeinflussten.

Fest im Blick behalten werden die Anleger nach Einschätzung von Fred Dickson von D.A. Davidson & Co aber auch den Dollar und den Ölpreis. Die US-Währung könnte ihre Talfahrt fortsetzen und der Euro könnte die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Dollar überschreiten. Der Ölpreis näherte sich zuletzt immer weiter der Rekordmarke von 100 Dollar je Barrel.

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