Überflieger
Deutsche Bank treibt Air Berlin an

Über fünf Prozent haben die Aktien der Fluggesellschaft Air Berlin am Montag zugelegt. Angetrieben wurden sie von einem Medienbericht, wonach die Deutsche Bank zahlreiche Anteile des Unternehmens aufgekauft habe. Entscheidend ist nun, was die Bank mit den Papieren plant.

HB DÜSSELDORF. Mit einem Plus von deutlich über fünf Prozent zählt die Aktie der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft zu den klaren Gewinnern im Kleinwertegment SDax. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte zuvor berichtetet, dass die Deutsche Bank peu a peu bis zu 13 Prozent der Aktien am Markt eingesammelt habe. „In Londoner Börsenkreisen wird bereits spekuliert, das Kreditinstitut könnte die Anteile schon bald an den irischen Billigcarrier Ryanair oder Air France weiterreichen“, hieß es weiter. Sollte sich das Szenario bewahrheiten, so dürften Tuifly und Germanwings „rasch reagieren“ und möglicherweise fusionieren.

Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Montagmorgen auf Anfrage: „Wir haben keinerlei Kenntnis von einer bevorstehenden Übernahme.“ Deshalb könne sein Unternehmen die Spekulation auch nicht kommentieren. Air Berlin ist in der Branche bisher selbst als Käufer aufgetreten, 2006 mit der Übernahme der Fluggesellschaften dba und im März mit dem Ferienflieger LTU.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte die Angaben nicht kommentieren und verwies darauf, dass sich die Deutsche Bank generell nicht zum Hintergrund von von Kapitalmarkttransaktionen äußere.

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