Umstrittene Einstufung
Air Berlin wehrt sich gegen Analystenstudie

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat die Finanzaufsicht Bafin wegen möglicher Kursmanipulationen und Insidergeschäfte der Dresdner Bank mit Aktien der Airline angerufen.

HB FRANKFURT. Air Berlin wehrt sich gegen eine kritische Analystenstudie der Investmentbank Dresdner Kleinwort. Die Fluggesellschaft schaltete am Freitag die Finanzaufsicht Bafin zur Untersuchung möglicher Insidergeschäfte und Kursmanipulation durch die Dresdner Bank ein. Dresdner Kleinwort habe in nicht nachvollziehbarer Weise die Air-Berlin-Aktie mit Kursziel Null eingestuft, sagte ein Sprecher der Airline am Freitag.

"Wir haben rund um den Erscheinungstermin dieses Berichtes ungewöhnlich hohe Aktivitäten der Dresdner Bank beobachten können an Handel mit unserer Aktie und nun wollen wir den prüfen lassen und behalten uns auch zivilrechtliche Schritte dagegen vor." Air Berlin habe jetzt das Bafin gebeten, diesen Vorfall zu klären.

In dem Schreiben an die Bafin, das Reuters am Freitag vorlag, heißt es, Air Berlin sehe das Verhalten der Dresdner Bank AG und ihrer Tochtergesellschaften "als aufsichtsrechtlich und möglicherweise auch strafrechtlich relevant an".

Eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bestätigte den Eingang des Schreibens. Das Bafin werde nun prüfen, ob an den Vorwürfen etwas dran sei und diesen nachgehen, sagte sie. Eine Dresdner-Kleinwort-Sprecherin sagte, dem Institut liege keine Bafin-Anfrage vor: "Daher können wir die Berichte nicht kommentieren."

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