Undurchschaubare Lage: Wilde Spekulationen über die Deutsche Bank

Undurchschaubare Lage
Wilde Spekulationen über die Deutsche Bank

Anhaltende Fusionsfantasie haben die Aktie der Deutschen Bank am Donnerstag beflügelt und bei hohen Umsätzen auf den höchsten Stand seit Mitte 2002 getrieben. Am Markt kursiere erneut das Gerücht, dass das US-Finanzinstitut Citigroup an der Deutschen Bank interessiert sei, sagten Händler.

HB FRANKFURT. „Hier jagt ein Gerücht das nächste und jeder glaubt zu wissen, dass dieser oder jener Preis gezahlt wird“, sagte ein auf Finanzwerte spezialisierter Händler in Frankfurt. Die Lage sei undurchschaubar. Die Deutsche Bank wollte sich zu den Gerüchten nicht äußern.

Spekulationen, die Deutsche Bank könnte HBOS - Zusammenschluss der Halifaxbank und der Bank of Scotland - übernehmen, sind nach Ansicht von James Eden von der Commerzbank wahrscheinlich nicht begründet. HBOS sei 25% größer als die Deutsche Bank und die Geschäftsfelder der beiden Unternehmen würden überhaupt nicht zusammenpassen, heißt es. In anderen Fällen, bei denen eine kleinere Bank eine größere übernommen habe - wie bei der RBS-Übernahme von Natwest - habe RBS das bessere Management zu bieten gehabt, so der Analyst. Synergien auf bei Kosten- oder Finanzierung seien nicht zu erkennen. Das Geschäft würde enorm Wert vernichten, so James Eden. Keine der Banken gab einen Kommentar. HBOS-Titel stiegen in London um 3,2% auf 766 Pence.

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