Unternehmen sieht sich auf Wachstumskurs
Fidelity legt deutschen Fonds auf

Das US-Fondsunternehmen Fidelity Investments startet im März den ersten Fonds nach deutschem Recht. Er wird damit zum Komplettanbieter von Investmentfonds auf dem deutschen Markt.

HB KRONBERG. Bisher konzentrierte sich der deutsche Ableger des nach eigenen Angaben weltweit größten Fondsmanagement-Unternehmens hier zu Lande vor allem auf Vertrieb, Marketing und Kundenberatung. Dem Aktienfonds der neu gegründeten Kapitalanlagegesellschaft (KAG) sollen weitere Produkte folgen.

„Mit der KAG können wir die speziellen Bedürfnisse des deutschen Marktes mit maßgeschneiderten Produkten abdecken“, sagte Klaus Mössle, Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft und Leiter des institutionellen Geschäfts, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Kronberg im Taunus. Das betreffe vor allem für Produkte für die betriebliche und private Altersvorsorge. „Die KAG bildet den Rahmen für ein wachsendes lokales Fondsmanagement“, ergänzte er. Genauer wollten sich Mössle und der Geschäftsführer von Fidelity in Deutschland, Klaus-Jürgen Baum, am Donnerstag zu den geplanten Produkten allerdings nicht äußern.

Mit der nach deutschem Recht gegründeten Kapitalanlagegesellschaft kann Fidelity nun Investmentfonds speziell für den deutschen Markt anbieten. Der Fidelity Deutschland Select Fonds, dessen Start zum ersten März geplant ist, investiert zum Großteil in deutsche Aktien.

Mit dem abgelaufenen Jahr zeigte sich Baum zufrieden. Fidelity gehöre zu den großen Gewinnern des Jahres 2004, sagte er. Die Mittelzuflüsse in Deutschland stiegen nach Angaben der Firma 2004 auf gut eine Milliarde Euro von rund 945 Milliarden Euro im Vorjahr. 2005 böten sich gute Voraussetzungen zum weiteren Wachstum, sagte Baum. „Der Megatrend in der Branche ist die finanzielle Zukunftsvorsorge“, ergänzte er. Fonds dürften vor allem vom Wegfall der Steuerprivilegien für Kapitallebensversicherungen zum Ende des vergangenen Jahres profitieren.

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