USA in vielen Sektoren schneller
Europas Märkte verlieren Schwung

Der langjährige Aufholprozess der europäischen Finanzmärkte gegenüber dem großen Konkurrenten Vereinigte Staaten ist 2005 zum Stillstand gekommen. Das zeigt eine neue Studie des britischen Instituts International Financial Services London (IFSL).

HB LONDON. Das Londoner Institut prüft die relative Stärke der Finanzmärkte diesseits und jenseits des Atlantischen Ozeans Jahr für Jahr anhand von 15 verschiedenen Indikatoren. Zu den Kategorien gehören beispielsweise die Vergabe grenzüberschreitender Bankkredite, Vermögensverwaltung, Fondsmanagement, Hedge-Fonds und die Umsätze an den Aktienbörsen.

Im Zeitraum zwischen den Jahren 2001 und 2005 sind die europäischen Finanzmärkte der Studie des Londoner Instituts zufolge in zwölf der insgesamt 15 Kategorien schneller gewachsen als ihre Gegenparts in den Vereinigten Staaten. Im vergangenen Jahr hat sich dieser Trend allerdings umgedreht. 2005 entwickelten sich neun der untersuchten Finanzmarkt-Sektoren in den USA schneller als ihre direkten Konkurrenten auf dem alten Kontinent.

Absolut betrachtet liegen die Vereinigten Staaten noch in acht der 15 Kategorien vorne, darunter das Geschäft mit Hedge-Fonds, der Aktienhandel über die Börse, börsengehandelte Derivate und das Investment-Banking.

Europa hat sich seit 2001 dagegen in sieben Kategorien einen Vorsprung gegenüber den USA erarbeitet. Zu diesen Sektoren gehören das Devisengeschäft, der außerbörsliche Handel mit Derivaten, die Platzierung internationaler Anleihen, der Handel mit internationalen Aktien und die grenzüberschreitende Vergabe von Krediten.

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