Viele IPOs erwartet
Erfolgreicher Börsengang beendet IPO-Verbot in China

Bei Chinas erstem Börsengang seit einem Jahr hat sich der Wert der ausgegebenen Aktien mehr als vervierfacht. Analysten werteten dies als gutes Omen für die lange Reihe anstehender Börsengänge.

HB SCHANGHAI. China hatte heimische Börsengänge für ein Jahr untersagt, um Reformen umzusetzen.

Die Papiere des Bauunternehmens CAMC Engineering schlossen am Montag an der Börse der Boomstadt Shenzhen bei knapp 32 Yuan und damit 330 Prozent über dem Ausgabepreis. Ein Erfolg des Börsengangs im Volumen von gut 40 Millionen Euro galt schon im Vorfeld als ausgemachte Sache. Die für Kleinanleger bestimmten Aktien waren 576-fach überzeichnet und große Investoren wollten dem Markt mit einem Erfolg Vertrauen für weitere Börsengänge einflößen.

In China werden in diesem Jahr Börsengänge im Volumen von insgesamt rund 10 Milliarden Euro erwartet. Die Bank of China will nach ihrem erfolgreichen Debüt in Hongkong Anfang Juni in den kommenden Wochen auch in Schanghai Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Euro verkaufen.

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