„Volksaktie“ auch bei Profis beliebt
T-Aktie im Handel immer die Nummer eins

Kaum eine Aktie entwickelt sich schlechter, doch keine handeln Anleger so häufig: Gemessen am Umsatz nach Euro und Stückzahl kommt niemand an die T-Aktie heran.

DÜSSELDORF. Egal, ob sie über 100 Euro kostete, wie nach der Jahrtausendwende, ob sie weniger als zehn Euro wert ist, wie vor vier Jahren oder ob sie bei gut zwölf Euro herumdümpelt wie derzeit. Viele neue Nachrichten, der hohe Bekanntheitsgrad und die Herkunft der Telekom sind die Ursache für die Beliebheit der T-Aktie.

Durchschnittlich zehn Prozent des Xetra-Handels an der Frankfurter Börse entfallen Tag für Tag auf die Deutsche Telekom. Schwergewichte wie die Allianz, Eon und Siemens, deren Kurs besser läuft und die mehr Börsenwert als die Telekom in die Waagschale werfen, kommen auf sieben bis acht Prozent. An Spitzentagen wie am 10. August, als Vorstandschef Kai-Uwe Ricke seine Aktionäre mit schlechten Halbjahreszahlen und herabgesetzten Prognosen schockierte, wechselten 132 Millionen T-Aktien ihren Besitzer. Das war mehr als die Summe aller anderen deutschen Aktien.

Am Erfolg kann es nicht liegen. Auf Jahressicht rangiert die Telekom mit minus 17 Prozent als Schlusslicht im Dax-30. Auf drei und fünf Jahre sieht es mit Platz 28 und 26 kaum besser aus. Auch an möglichen Kurssprüngen – Ende der 90er Jahre schoss der Titel um mehr als 500 Prozent nach oben, dann verlor er in knapp drei Jahren 90 Prozent – kann es nicht liegen. Denn auch in ruhigen Kurszeiten wie 2004 lockte die Telekom die meisten Anleger zum Kauf und Verkauf.

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