Vorstand empfiehlt Angebot anzunehmen
Finanzinvestor zahlt knapp 348 Euro für Jil-Sander-Vorzüge

Die verbliebenen Kleinaktionäre des Modeherstellers Jil Sander sollen vom Finanzinvestor CCP mit weniger Geld abgefunden worden als die Vorzugsaktien derzeit an der Börse wert sind.

HB FRANKFURT. Wie Jil Sander am Montag in Hamburg mitteilte, will die britischen Finanzinvestors Change Capital Partners (CCP) 347,94 Euro für die Vorzugs- und 256,83 Euro für die Stammaktien zahlen. Die zeitweise vom Handel ausgesetzte Vorzugsaktie wurde am Montag am Frankfurter Parkett mit 380 Euro gehandelt. Seit der Ankündigung der Zwangsabfindung hatte der Kurs des Papiers deutlich angezogen.

Der Vorstand des Modeunternehmens empfiehlt den Aktionären die Annahme des Angebotes. „Nach einer neutralen Prüfung ist das Angebot vorteilhaft für die Aktionäre“, sagte Vorstand Armin Müller. Über die Abfindung der Jil Sander-Minderheitsaktionäre soll eine Hauptversammlung in Hamburg am 5. und 6. September entscheiden.

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