Wall-Street-Ausblick
US-Händler erwarten hektischen Handel

Eine Flut von Konjunkturdaten, vierfacher Hexensabbat und die Rückkehr der letzten Händler aus dem Sommerurlaub: An den US-Börsen droht eine Woche der Volatilität. Selbst bei einzelnen schlechten Nachrichten drohen große Ausschläge.
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HB NEW YORK. Historisch gesehen ist der September ohnehin ein schwacher Monat für Aktien. Und diese Woche sei nun "der eigentliche Anfang eines Monats, über den man sich Sorgen machen muss", sagte Brian Overby von TradeKing. Selbst eine einzige schlechte Nachricht könne am Markt große Ausschläge verursachen. Solche Nachrichten könnten von den Konjunkturdaten kommen.

Am Dienstag steht der Einzelhandelsumsatz an, am Mittwoch die Industrieproduktion, am Donnerstag die Erzeugerpreise sowie Arbeitsmarktzahlen und am Freitag schließlich die Verbraucherpreise und das Verbrauchervertrauen. "Die kommende Woche wird ein Datenfest", sagt Michael Shea von Direct Access Partners. Am wahrscheinlichsten sei ein gemischtes Bild, was die gegenwärtige Trägheit am Markt dann verstärken werde.

In der zweiten Wochenhälfte dürfte das Handelsvolumen und mit ihm die Volatilität allerdings besonders hoch sein. Am Donnerstag und Freitag laufen Futures und Optionen auf Indizes aus, ein vierfacher Verfall am Terminmarkt, der als Hexensabbat bezeichnet wird. Auch Das Auf und Ab am deutschen Aktienmarkt dürfte sich auch in der neuen Woche fortsetzen.

Der Dow-Jones-Index schloss am Freitag 0,5 Prozent höher bei 10 462 Zählern. Auch der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,5 Prozent zu und ging bei 1109 Stellen aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,3 Prozent auf 2242 Punkte. Auf Wochensicht ergab sich beim Dow ein Plus von 0,1, beim S&P von 0,5 und bei der Nasdaq von 0,4 Prozent.

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