Wall Street
Insider im Verdacht

US-Behörden haben offenbar einen Großangriff auf Finanzinvestoren vor: Die Wall Street-Börsenaufseher werfen einer Reihe von Marktakteuren Insider-Handel vor. Die Behörden bereiten eine ganze Reihe Klagen vor. Nach Vermutungen von Beobachtern solle der größte Sumpf dieser Art ausgetrocknet werden.
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HB NEW YORK. Betroffen sei eine ganze Reihe von Investoren wie Investment-Banker oder Hedgefonds-Manager, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag. Es gehe möglicherweise um Dutzende Millionen Dollar an unrechtmäßigen Gewinnen.

Die Ermittlungen wegen der illegalen Weitergabe privater Informationen an Händler könnten die größten ihrer Art an der Wall Street sein und einen Insider-Handel offenlegen, der die US-Finanzmärkte regelrecht durchdringe.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stünden sogenannte Experten-Firmen, die gegen hohe Gebühren Fachleute für bestimmte Industriezweige an Hedgefonds vermittelten. Seit Jahren werde vermutet, dass diese Experten vertrauliche Informationen über an der Börse gelistete Unternehmen an Händler weiterreichten.

Kommentare zu " Wall Street: Insider im Verdacht"

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  • Nun ja, insiderhandel ist das Eine, mit dem sich gerade gegenwärtig sehr schön ablenken läßt von dem, was an ganz großem betrug an den Märkten vorgeht. Abseits dieser peanuts sind die Steuerung bestimmter Märkte und Segmente davon das Riesengeschäft - und es geschieht auch noch mit ausdrücklicher Einwilligung, Unterstützung gar von Fed, Treasury und Nr. 44. Nichts anderes als eine riesige Manipulation ist der Ankauf der zur Finanzierung der Staatsausgaben bestimmten Anleihen. Daneben ist es den großen investmentbanken erlaubt, es wird zwecks Reinflationierung gar erwartet, Rohstoffe, Aktien und Energie künstlich zu pushen, um selber an den zuvor angekauften und aufgefüllten Lagern (meist in ausgelagerten Fondgesellschaften zusammengefasst) mehrfach zu profitieren: Auflage und Verkauf von Futures, Verknappung durch Lageraufbau, Rücknahme oder Verfall wegen Preisrückgang durch Lagerabverkauf. Daher kommen vor allem die Milliardengewinne der GS und Co. betrogen werden alle Anleger, Spekulanten und der kleine Mann beim Verbrauch oder Anlage im guten Glauben. Dagegen sind die paar insider kids in der Sandkiste.

  • die "dutzende Millionen" sind ein Witz, oderein Übersetzungsfehler???

    Ernsthaft, unter einer Schadensumme von 1 Milliarde sollte man die Aufsicht gar nicht beschäftigen, so viele Leute arbeiten da gar nicht ... :)

    Weckt mich wenn J.Ackermann, J.Dimon, bill Gross et al. verhaftet werden!

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