Warren Buffet
„Die Fed ist der größte Hedgefonds der Geschichte“

Die Fed ist in aller Munde. Auch Warren Buffett beobachtet die Entwicklungen der Geldpolitik mit großem Interesse. In seinen Augen profitiert besonders der amerikanische Staat von den milliardenschweren Anleihekäufen.
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Der Milliardär und Investor Warren Buffett hat die US-Notenbank Federal Reserve mit einem Hedgefonds verglichen. Als Grund nannte er die Fähigkeit der Zentralbank, von Bondkäufen zu profitieren, während sie die Bilanzsumme auf mehr als drei Billionen Dollar ausgeweitet hat.

„Die Fed ist der größte Hedgefonds in der Geschichte“, sagte Buffett am Donnerstag vor Studenten der Georgetown University in Washington. Sie erzielt „wahrscheinlich 80 Milliarden Dollar oder 90 Milliarden Dollar im Jahr“ an Erträgen für die US- Regierung, erklärte er. „Und das war vor ein paar Jahren nicht der Fall.“

Die US-Notenbank kauft monatlich für 85 Milliarden Dollar Anleihen auf, um die Erholung der US-Konjunktur vom stärksten Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise zu unterstützen. Notenbankchef Ben Bernanke und andere Fed-Entscheider haben in dieser Woche überraschend dafür votiert, das Volumen der Bondkäufe beizubehalten statt diese allmählich zu reduzieren. Zur Begründung hieß es, man wolle mehr Anzeichen für eine dauerhafte Verbesserung der Wirtschaft abwarten, bevor man mit der Drosselung der Stimulierung beginnt.

Die Fed hat im vergangenen Jahr 88,4 Milliarden Dollar an das US- Finanzministerium überwiesen. Die Zahlungen sind angeschwollen, nachdem die Notenbank in den vergangenen fünf Jahren ihre Bilanz ausgeweitet hat.

Die Fed „steht nicht unter dem geringsten Druck, die Verschuldung abzubauen“, sagte Buffett. „Daher kann sie sich den Zeitpunkt aussuchen, und wenn es dort weise Leute gibt – und ich denke, dass Bernanke weise ist und wohl auch sein Nachfolger, davon gehe ich aus – kann das bewältigt werden. Aber es ist etwas, was in diesem Ausmaß noch nie gemacht wurde. Es wird interessant sein, dies zu beobachten.“

Bernanke hat die Fed durch die Krise gesteuert, seine Amtszeit endet im Januar. US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger, der die Rücknahme der lockeren Geldpolitik wird angehen müssen, noch nicht benannt.

Fed-Vize-Chefin Janet Yellen ist Obamas führende Kandidatin für die Nachfolge von Bernanke, nachdem Ex-Finanzminister Lawrence Summers sich aus dem Rennen zurückgezogen hat, wie informierte Kreise in dieser Woche berichteten. Obama hat auch gesagt, dass er den früheren Fed-Vize-Vorsitzenden Donald Kohn für den Posten in Betracht ziehe.

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  • Das was die FED macht, ist wie ein Wechsel auf bessere Zeiten. Nur irgendwann muss der Wechsel eingetauscht werden. Zur Zeit haben alle, auch wirklich alle Interesse das der Dollar stabil gehandelt wird. Er ist es aber nicht. Denn im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen, Brasilien, Europa, und vielleicht auch China und Russland, ist Amerika genauso wie Japan und England extrem verschuldet. Und die FED packt immer noch was drauf. Ich fand eine kurzfristige Überbrückung einer Schwächephase garnicht so destruktiv. Aber was die FED und auch andere machen, ist den Wechsel immer weiter aus zudehnen und irgendwann den Kindern in die Hand zu drücken.Mal sehen wie lange die Gläubiger dieses Spiel, ja es ist ein Spiel noch mit machen. Oder mitmachen können?

  • man kann das auch anders sehen.jedes wort was gegen eine bestimmte gruppe und deren machenschaften veröffentlicht wird. wird dann als anti abgetan.der wahrheit ins auge zu sehen kann scheinbar nur der augenarzt.
    wer nicht hinsieht, sieht weg....(wer will das schon, es wurde schon einmal bei euch deutschen weggeschaut) nun nicht mehr.

    beste grüsse inquisitor

  • von den ~300mio amerikanern bekommen ~ 45 mio inzwischen lebenmittelmarken/gutscheine. also ~ 15%. von den vielen, die diese nicht bekommen, aber mehr als arm sind ganz zu schweigen.
    wer hat dafür gesorgt dass die us kein ordentliches wohlfahrtsystem haben? und auch kein bezahlbares kranken- und rentensystem.

    ja genau die -DIE FED-(inhaber) durch ihre bestechung und kurruptheit. eher lässt die die bevölkerung abkratzen, als sich für deren leben zu engagieren.

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