Winklevoss-Zwillinge: Zuckerbergs Erzfeinde investieren in Bitcoin

Winklevoss-Zwillinge
Zuckerbergs Erzfeinde investieren in Bitcoin

Sie beschuldigten Mark Zuckerberg, er habe ihnen die Idee zu Facebook geklaut. Nach langem Streit erhielten die Winklevoss-Zwillinge eine Entschädigung in Millionenhöhe. Jetzt investieren sie in eine virtuelle Währung.
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Die Brüder Tyler und Cameron Winklevoss haben in die virtuelle Währung Bitcoin investiert. Nach eigenen Angaben besitzen die beiden ein Prozent aller aktuell existierenden Bitcoins.

Die beiden Brüden sind bekannt geworden als Kapitalgeber für Mark Zuckerberg, mit dem sie sich einen jahrelangen Rechtstreit um Facebook lieferten. Sie warfen ihrem ehemaligen Kommilitonen an der Harvard-Universität vor, er habe die Idee für das soziale Netzwerk Facebook von ihnen abgeschaut. Letztlich wurden die Streitigkeiten beigelegt, die Winklevoss-Brüder bekamen 20 Millionen Dollar und Anteile an Facebook.

Nach einem Bericht der New York Times sollen sie ihr Geld in großem Stil in Bitcoins gesteckt haben. Diese haben aktuell einen Gegenwert von etwa elf Millionen Dollar, allerdings schwankt der Wert stark.

Um die virtuelle Währung ist in den vergangenen Wochen ein regelrechter Hype entstanden. Zunächst schoss der Kurs von zehn Dollar bis auf 266 Dollar in die Höhe, seit gestern geht es in die andere Richtung. Als am Freitagvormittag der Handel auf der wichtigsten Online-Börse Mt.Gox nach einer halbtägigen Pause wieder aufgenommen wurde, sackte der Kurs unter die Marke von 80 Dollar ab. Viele Experten hatten schon länger vor einer Spekulationsblase gewarnt - vor einem Jahr notierte die „Hacker-Währung“ noch bei fünf Dollar.

Die 2009 gestartete digitale Währung wird in einem komplizierten Verfahren von den Nutzern selbst erstellt und soll unabhängig von Regierungen und Zentralbanken funktionieren. Die Währung wird vor allem für Transaktionen im Internet verwendet. Die Zahl der Währungseinheiten ist auf 21 Millionen begrenzt. Der zuletzt stetig gestiegene Kurs gegenüber herkömmlichen Währungen ergab sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen.

Mt. Gox wickelt nach eigenen Angaben den Großteil des Bitcoin-Handels mit bis zu 80 Prozent ab. Der Kurssturz wurde nach Darstellung der Plattform von einer Panik-Reaktion nach technischen Problemen ausgelöst.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Winklevoss-Zwillinge: Zuckerbergs Erzfeinde investieren in Bitcoin"

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  • Ah ok das kommt tatsächlich hin. Dachte es bezieht sich auf die gesamt Kapitalisierung ! Dank für den Hinweis!

  • "Ein sehr schlecht recherchierter Artikel.

    Die Marktkapitalisierung ist um Welten höher als die angegebenen 11 Millionen DOllar.. "

    ich verstehe es so, das der Anteil der Leute bei dem Betrag liegt. Das kann hinkommen.

    Sein ganzes Geld in Bitcoins anzulegen halte ich für zu gefährlich.

    Ich denke 1-5% kann man riskieren...

  • Ein sehr schlecht recherchierter Artikel.

    Die Marktkapitalisierung ist um Welten höher als die angegebenen 11 Millionen DOllar..

    Es sind aktuell 10,zerquetschte Millionen Bitcoins im Umlauf. Akt. Kurs ca. 80 USD

    Man darf durchaus vermuten, dass Winkelvoss erstmal gut 20 % (verm. haben sie gestern zu 100 gekauft) ihres Einsatzes verspielt haben.

    Allgemein ist dieses Produkt nicht als Währung anzusehen. Allein schon, weil es wenn es passiert, was die Weltuntergangspropheten ja meinen, andere Währungen ablösen könnten. Sollte das passieren haben wir ohnehin ganz andere Probleme, als den Stromkreislauf am Laufen zu lassen. Oh.. wait... :) Und in die Hand nehmen kann man die Dinger ja auch schlecht :)

    Nichts anderes als ein (HOCH)spekulatives Investment in den Kinderschuhen mit einer geringen Anzahl an Marktakteuren. Das pegelt sich irgendwann ein, oder verschwindet ohnehin im Jenseits weil das Vertrauen nach der zweiten Blase dann doch zu stark einbrechen kann.

    Bin gespannt!

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