Wochenbericht
Börsenspieler nutzen Dax-Turbulenzen

Der Wochensieger beim Börsenspiel von Handelsblatt und Deutscher Börse liegt fast 50 Prozent im Plus.
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DüsseldorfDie Anleger haben es wirklich nicht leicht. Wo es an den Börsen hingeht, lässt sich derzeit kaum vorhersagen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) schwankt hin und her, getrieben von der Euro-Krise und Nachrichten aus Griechenland. In der vergangenen Woche ging es für das Marktbarometer um fünf Prozent abwärts, aktuell scheint sich der Index wieder etwas zu erholen. "Ein Großteil der schlechten Nachricht ist bereits in den Kursen enthalten", sagt Chefhändler Markus Huber von ETX Capital. Für eine nachhaltige Erholung werde es aber kaum reichen.

Umso erstaunlicher ist, dass sich die Teilnehmer beim Börsenspiel von Handelsblatt und Deutscher Börse von den Turbulenzen nicht beeindrucken ließen. Die besten Börsenspieler bewiesen, wie man auch in schwierigen Marktphasen verdienen kann. Den Wochensieg sicherte sich "Sparfisch" mit einem Plus von 47,4 Prozent. Aus dem (virtuellen) Startkapital von 20 000 Euro hat "Sparfisch" innerhalb einer Woche 29 472 Euro gemacht. Auf den Plätzen dahinter folgen mit Abstand "Daxine" mit einem Plus von 38,6 Prozent und "aurees" mit 35,1 Prozent.

Das Börsenspiel läuft seit dem 14. Mai. Bislang haben sich knapp 10 000 Teilnehmer angemeldet. Noch ist im Kampf um den Gesamtsieg alles offen - das Spiel endet erst am 3. August 2012. Derjenige, der am Ende oben steht, gewinnt einen Range Rover Evoque; zudem gibt es in jeder Woche attraktive Wochenpreise zu gewinnen. Der Sieger der vergangenen Woche darf sich über einen Maßanzug im Wert von 1 500 Euro freuen.

Der Wochensieger hat sich auf wenige Papiere beschränkt. Er hat vor allem auf Turbo-Optionsscheine auf den Dax und auf Gold gesetzt. Diese hat er oft nur eine halbe Stunde lang gehalten, bevor er Gewinne kassierte.

Die maximale Anzahl der Orders - pro Tag sind zehn erlaubt - hat "Sparfisch" an den meisten Tagen ausgenutzt. Die Strategie, mit der er es an die Spitze geschafft hat, lässt sich so umschreiben: Gezielt auswählen, schnell handeln, sich dabei aber nicht verzetteln. Ein wenig Glück gehört natürlich auch dazu.

Jörg Hackhausen
Jörg Hackhausen
Handelsblatt Online / Reporter

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