Zehn Prozent Marktanteil werden angestrebt
Bayerische Börse mit neuem Handelssystem erfolgreich

Die Bayerische Börse will nun doch eigenständig bleiben. Denn die Regionalbörse konnte dank ihres neuen Handelssystems „Max-One“ den Abwärtstrend beim Aktienhandel 2003 stoppen können und ein kräftiges Umsatzplus erzielen.

HB MÜNCHEN. Die positive Resonanz auf „Max-One“ bestärke die Regionalbörse in ihrem Kurs, unabhängig zu bleiben, sagte Geschäftsführer Andreas Schmidt am Donnerstag in München. „Eine Fusion mit einer anderen in- und ausländischen Börse ist derzeit für uns nach wie vor nicht aussichtsreich“, sagte Schmidt. Weder ein Zusammenschluss öffentlich-rechtlicher Börsen wie Berlin und Bremen noch eine Fusion privater Träger wie Hamburg und Hannover sei eine Option für die Regionalbörse, die sich als Nummer drei nach Frankfurt und Stuttgart sieht.

Die Bayerische Börse habe 2003 ihren Aktienumsatz auf 1,6 Mrd. Euro nach 1,1 Mrd. Euro im Vorjahr steigern können, sagte Christine Bortenlänger, die ebenfalls zur Geschäftsführung gehört. Während der bundesdeutsche Aktienmarkt 2003 über fünf Prozent an Umsatz verloren habe, habe München ein Plus von 40 Prozent erzielt. Wegen eines Rückgangs im Rentenhandel sei der Gesamtumsatz allerdings im vergangenen Jahr auf 19,1 (Vorjahr: 21,4) Mrd. Euro zurückgegangen. Ohne das im Mai gestartete Handelssystem „Max-One“ hätte die Bayerische Börse aber keine Zukunft gegen den Xetra-Handel der Deutschen Börse gehabt, sagte Bortenlänger.

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