Zu geringes Handelsvolumen in Paris und London
Nestlé gibt mehrere Börsenplätze auf

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé will seine Aktie in Zukunft nur noch an der Schweizer Börse handeln lassen. Die Kotierung der Nestlé-Titel an der Euronext Paris Eurolist und der London Stock Exchange (LSE) soll aufgehoben werden, teilte das Unternehmen am Montag in Vevey mit.

HB Vevey. Begründet wird die Entscheidung mit dem seit einigen Jahren geringen Handelsvolumen an diesen Börsenplätzen. An den Börsen von Paris und London würden weniger als ein Prozent der in Zürich gehandelten Aktien umgesetzt.

Der Antrag auf Dekotierung an der Euronext Paris sei bereits bewilligt. Der Handel in Nestlé-Aktien an der Euronext Paris werde am 27. Juli 2005 nach Handelsschluss eingestellt. An der LSE werden die Aktien am 29. Juni 2005 dekotiert. Die in den USA gehandelten ADRs bleiben weiterhin in Verkehr. Bereits in den letzten Jahre hatte Nestlé die Kotierung ihrer Aktien an den Wertpapierbörsen in Tokio, Amsterdam, Brüssel, Wien und Frankfurt eingestellt.

Ende Dezember 2004 waren 194 554 Aktienbesitzer registriert. Es wird davon ausgegangen, dass es insgesamt etwa 250 000 sind, von denen nach Erkenntnissen des Unternehmens aber niemand mehr als drei Prozent des Gesamtkapitals hält. Von den Aktieninhabern kamen 38 Prozent aus der Schweiz, gefolgt von den USA mit 27 Prozent, Großbritannien und Frankreich mit je sieben und Deutschland fünf Prozent.

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