Zu hohe Ausschüttung?
Anlegerschützer kritisieren Pro-Sieben-Diviende

Aktionäre der Pro Sieben Sat 1 Media AG haben die Dividende, die das Unternehmen für 2005 ausschüttet, als zu hoch kritisiert. “Die drastische Erhöhung der Dividende wirft Fragen auf“, sagte Klaus Schneider von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München.

HB MÜNCHEN. Schneider sagte, dass aufgrund der hohen Ausschüttung auch die Zukunftsfähigkeit der Senderkette gefährdet sei. Vorstandsvorsitzender Guillaume de Posch widersprach auf dem Aktionärstreffen: „Die Höhe der Dividende orientiert sich am Gewinn und am Kapitalbedarf des Unternehmens.“ Bei der Bilanzvorlage im Februar hatte Pro Sieben Sat 1 zunächst angekündigt, eine Dividende von 0,44 Euro je Vorzugsaktie und 0,42 Euro je Stammaktie zahlen zu wollen. Im Juni hatte die Senderkette dann angekündigt, je Vorzugsaktie 0,84 Euro und 0,82 Euro je Stammaktie zahlen zu wollen. Der Dividendenvorchlag ist von den stimmberechtigten Aktionären am Mittwoch so gebilligt worden.

Am Rande der Hauptversammlung erläuterte Lanz, dass Pro Sieben Sat 1 im Februar noch eine Akquisition im Online-Bereich geplant war, die sich dann aber als zu teuer erwiesen hatte. Größere Zukäufe in der zweiten Jahreshälfte seien derzeit nicht geplant, sagte Vorstandsvorsitzender Guillaume de Posch ergänzend.

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