Zur Bilanzsaison: Wall Street zwischen Hoffen und Bangen

Zur Bilanzsaison
Wall Street zwischen Hoffen und Bangen

Zwischen Hoffen und Bangen dürften die von Kursverlusten gebeutelten US-Anleger in der kommenden Woche schwanken. Schließlich sehen viele in Zeiten der Rezession die ultimative Rettung im Konjunkturprogramm des künftigen US-Präsidenten Barack Obama, der am 20. Januar die Regierungsgeschäfte übernimmt.

NEW YORK. Doch in der Woche davor fällt zunächst mit den Zahlen des Aluminiumproduzenten Alcoa und des Chip-Riesen Intel der Startschuss für die Bilanzsaison, bei der eine Hiobsbotschaft die nächste jagen dürfte. Auch muss sich die Wall Street wohl weiter auf schlechte Konjunkturdaten gefasst machen.

Obamas Konjunkturprogramm sei möglicherweise die letzte Rettung, weil die Zinspolitik allein den Abwärtstrend an den Aktienmärkten nicht mehr stoppen könne, sagte Paul Mendelsohn von Windham Financial Services.

Die US-Börsen kamen nämlich alles andere als gut ins neue Jahr: Vielmehr verbuchten sie die größten prozentualen Verluste seit sieben Wochen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte büßte auf Wochensicht 4,8 Prozent ein, der breiter gefasste S&P-500 gab 4,5 und der Index der Technologiebörse Nasdaq 3,7 Prozent nach. Am Freitag ging der Dow mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 8 599 Punkten aus dem Handel. Der S&P schloss 2,1 Prozent schwächer bei 890 Zählern und die Nasdaq verlor 2,8 Prozent auf 1 571 Punkte.

Börsenschwergewichte wie der Einzelhandelsriese Wal-Mart, der Ölkonzern Chevron und auch Intel schraubten ihre Erwartungen herunter und schürten damit Ängste, dass die USA mit vermutlich verheerenden Unternehmenszahlen auf dem Weg in eine noch viel tiefere Rezession sein könnten als bislang befürchtet. Weitere Gewinnwarnungen werden in den nächsten Tagen vor allem von Großbanken erwartet, wenn sie in der darauffolgenden Woche ihre Zahlen bekanntgeben.

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