Zusammenwachsen der Finanzmärkte
DIW befürwortet europäische Finanzmarktaufsicht

Für das Zusammenwachsen der Finanzmärkte in Europa müssen die nationalen Spielregeln aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) noch stärker vereinheitlicht werden.

HB BERLIN. Die bestehende Vielfalt etwa bei Anforderungen für Börsennotierungen, Förderprogrammen oder Regulierungsvorgaben verursache hohe Kosten bei innereuropäischen Geschäften, teilte das DIW am Dienstag mit. Die Berliner Forscher sprachen sich für eine europäische Aufsichtsinstanz aus, die das Zusammenspiel der nationalen Behörden enger koordiniert.

Verbessert werden könne auch die Kreditvergabe an die bisher vom europäischen Finanzmarkt meist ausgeschlossenen kleinen und mittleren Unternehmen, sagte DIW-Expertin Dorothea Schäfer bei der Vorstellung einer neuen Studie.

Um ihnen einen besseren Zugang zu ermöglichen, sei eine einheitliche Rechnungslegung sinnvoll. Die Vergabe könne eine europäische Kreditagentur übernehmen. DIW-Konjunkturchef Alfred Steinherr hob hervor, dass stark unterschiedliche Vorgaben derzeit auch Zusammenschlüsse europäischer Börsen erschwerten.

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